Leierschwänze
Aus Kefk
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
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Die Leierschwänze (Menuridae) sind eine Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). In dieser Familie gibt es eine Gattung und zwei Arten. Beide Arten leben in den Bergwäldern von Südostaustralien. In Tasmanien wurde der Graurücken-Leierschwanz (Menura novaehollandiae) eingeführt. Beide Geschlechter besitzen ein braunes bis graues Gefieder. Namensgebend waren die langen Schwanzfedern bei den männlichen Leierschwänzen. Sie bestehen aus zwei kräftigen, bis zu 55 Zentimeter langen Federn, zwischen denen sich mehrere feinere, fadenförmige Federn befinden.
Die Vögel verbringen einen großen Teil hüpfend am Waldboden und scharren mit ihren kräftigen Füßen und scharfen Krallen nach Insekten, Larven und anderen Wirbellosen. Zum Schlafen suchen sie sich einen höher gelegenen Ast.
Fortpflanzung
Bevor es zur Paarung kommt, scharrt das Männchen einen Erdhügel aus weicher Erde auf oder sucht sich einen höher gelegenen Platz. Es balzt auf dem Erdhügel oder erhöhten Platz vor dem Weibchen mit über dem Kopf ausgefaltetem Schwanz herum, tänzelt und singt mit einer weittragenden, lauten Stimme. Der Gesang ist ungewöhnlich vielseitig und gehört zum Komplexesten, was die Vogelwelt zu bieten hat. So können Stimmen anderer Vogelarten, Geräusche von Kettensägen, das Bellen von Hunden und das Klicken von Kameraverschlüssen täuschend echt nachgeahmt werden. Das aus Reisig und Pflanzenfasern bestehende Nest wird unter anderem am Boden gebaut, auf einen Felsvorsprung, auf Astgabeln oder Baumstümpfe. In das Nest wird ein hühnereigroßes Ei gelegt, das das Weibchen in einem Zeitraum von sechs Wochen ausbrütet. Nur das Weibchen besorgt den Nestbau und die Aufzucht der Jungen.
Arten
- Menura Latham, 1802
- Graurücken-Leierschwanz oder Prachtleierschwanz (M. novaehollandiae), Latham, 1802
- Braunrücken-Leierschwanz oder Schwarzleierschwanz (M. alberti), Bonaparte, 1850
Weblinks
Video über die facettenreiche Gesangskunst der Leierschwänze (engl.)
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