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Lithops
Aus Kefk.
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| Bild:Lithops olivacea IB 2.jpg Lithops olivacea | ||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||||
| Lithops | ||||||||||||||
| N.E.Br. |
Die Arten der Gattung Lithops (von griechisch: lithos = „Stein“, opsis = „Aussehen“) werden im Deutschen auch Lebende Steine genannt und gehören zur Unterfamilie der Mesembryanthemoideae in der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Das Wort wird (im Deutschen) stets in der Mehrzahl gebraucht.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die ersten Lithops wurden 1811 von dem englischen Botaniker William J. Burchell beschrieben.
Verbreitung
Lithops stammen aus dem südlichen Afrika, die Verbreitung reicht von Südafrika bis Namibia und Botswana (Capensis).
Beschreibung
Erwachsene Pflanzen sind durch einen Spalt in zwei meist ungleich große Blätter (Loben) geteilt. Diese Loben sind kreiselförmig oder fast zylindrisch verwachsen. Sie besitzen annähernd Kegelgestalt, um die Oberfläche im Vergleich zum Volumen gering zu halten, damit die Verdunstung minimiert werden kann. Die Loben haben ausgewachsen einen Durchmesser von ca. 2 bis 5 cm und eine Höhe von ca. 3 cm.
Durch das obere Ende der Loben dringt Licht durch sogenannte Fenster in die Pflanze ein. Lithops vertragen direkte Sonneneinstrahlung und ein Klima, das durch Niederschlagsarmut und Frostfreiheit gekennzeichnet ist.
Die gelben oder weißen Blüten erscheinen nach der Regenzeit am Ende der Hauptwachstumszeit (September bis November) im Spalt zwischen den Loben.
Die Pflanzen bilden jährlich ein Paar neue Blätter aus. Während der Trockenzeit umgibt das alte Blattpaar das neue und dient gleichzeitig als Wasserspender. Wenn die Pflanze alt genug ist, können aus einem Exemplar durchaus auch zwei Lobenpaare entstehen (Vegetative Vermehrung). Es gibt in der Literatur Beispiele von Pflanzen, die bis zu 200 Köpfen groß waren; diese mussten mehrere Jahrzehnte alt sein. Je älter die Pflanze wird, desto schwieriger ist die Haltung.
Lithops besitzen Pfahlwurzeln, um Wasser gegebenenfalls in größeren Tiefen erreichen zu können.
Lithops sind ein gutes Beispiel für eine Krypsis, das heißt sie haben ihr Aussehen so an ihre Umgebung angepasst, dass sie von Fressfeinden nicht als Futter erkannt werden. Lithops ahmen mit ihren Farben und ihrer Form Steine nach die am Boden liegen. In der Ruhezeit sind die Pflanzen schwerer zu finden, da sie sich von ihrer Umgebung wenig unterscheiden und sich meist ganz in die Erde zurückziehen. In der Vegetationphase ist meist nur die Oberfläche der Pflanzen zu sehen. Die Pflanzen schützen sich dadurch vor der extrem hohen Sonneneinstrahlung.
Kultur
In der Kultur gehalten, sollte man die Pflanzen nur bis zum Wurzelhals eingraben; es entsteht sonst sehr leicht Fäulnis.
Lithopspflanzen lassen sich auf das europäische Klima nicht „umprogrammieren“. Dies ist auch nicht notwendig, weil sie im nordhemisphärischen Frühjahr wachsen und blühen im Sommer/Herbst. Sie haben ihre Ruhephase dann im europäischen Winter. Lithops wachsen in einem mineralischen, sehr durchlässigem Substrat.
Sie vertragen im Winter bei völliger Trockenheit bis zu 0 °C; Jungpflanzen sollten jedoch einmal im Monat etwas Wasser bekommen. Im Sommer kann die Temperatur bis zu 40 °C (bei voller Sonne) steigen, ohne den Pflanzen zu schaden. Man sollte auch dann sehr vorsichtig gießen.
Vermehrung
Lithops werden über Samen vermehrt. Die charakteristischen Samenkapseln besitzen einen Öffnungsmechanismus durch Quellung der Kapselleisten, der bereits durch einige Tropfen Wasser ausgelöst wird. Dieser Mechanismus nennt sich Hygrochasie. Damit beginnt die Keimung sobald Wasser zur Verfügung steht. Die Samen behalten über Jahre hinweg ihre Keimfähigkeit und keimen i. d. Regel nach wenigen Tagen. Die zweite Möglichkeit der Vermehrung ist die Teilung alter, mehrköpfiger Pflanzen.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Lithops – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
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