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Laura Lafargue
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Laura Marx Lafargue (* 26. September 1845 in Brüssel; † 26. November 1911 in Draveil bei Paris) war eine Tochter von Jenny und Karl Marx und Ehefrau des Sozialisten Paul Lafargue.
Inhaltsverzeichnis |
Biografie
Laura Marx besuchte das South Hampstead College, da zu ihrer Zeit Frauen der Besuch einer Universität verwehrt wurde. Am 2. April 1867 heiratete sie in Paris Paul Lafargue. Trauzeuge war Friedrich Engels. Nach dem Fall der Pariser Kommune mussten beide in das spanische und englische Exil gehen, bevor sie 1882 nach Frankreich zurückkehren durften. Alle drei Kinder des Ehepaares starben in diesen Jahren. Sie war sprachbegabt und übersetzte Werke ihres Vaters in das Französische und Werke ihres Ehemannes Paul Lafargue in das Englische. Laura und Paul begingen 1911 nach einem Opernbesuch gemeinsam Suizid und wurden auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise begraben.
Literatur
- Olga Meier (Hrsg.): Die Töchter von Karl Marx : unveröffentliche Briefe. Köln, 1981.
Verfilmungen
Die Kindheit Lauras und ihrer Schwestern schildert der 1968 entstandene Film Mohr und die Raben von London. Laura Marx wird gespielt von Marina Propp. Der Selbstmord von Paul und Laura Lafargue ist einer der Handlungsstränge in Sergei Jutkewitschs Film Lenin in Paris (1981). Laura wird hier von Antonina Maximowa (Ballade vom Soldaten) gespielt.
Weblinks
- Laura Marx Lafargue
- Literatur von und über Laura Lafargue im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Marx Lafargue, Laura |
| KURZBESCHREIBUNG | Tochter von Jenny und Karl Marx und Ehefrau des Sozialisten Paul Lafargue |
| GEBURTSDATUM | 26. September 1845 |
| GEBURTSORT | Brüssel, Belgien |
| STERBEDATUM | 26. November 1911 |
| STERBEORT | Draveil, Frankreich |
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