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Lasso
Aus Kefk.
Das Lasso ist eine von Hirten benutzte Seilschlinge zum Einfangen von Tieren. Es ist ein langer, steifer Leder- oder Hanfriemen mit einer sich selbst zuziehenden Schlinge am Ende, die den Tieren entweder über den Hals oder über ein Bein geworfen wird. In den USA gibt es allerdings nur das Verb to lasso, das Substantiv lasso wird hier nicht benutzt. Das Lasso wird vielmehr als rope oder lariat (spanisch: la reata = das Seil) bezeichnet.
Geschichte
Zu seinem Zweck als Rinder- oder Pferde-Einfanggerät für Reiter wurde das Lasso erstmals in West- und Osteuropa verwendet. Die Spanier brachten es dann nach Amerika. Heute wird es vor allem von Rinderhirten in den USA und in Südamerika benutzt, oft auch nur aus Tradition. In den USA wird das Lasso oft schlicht und einfach rope (Seil) genannt.
Das Lasso ist ein unentbehrliches Requisit in allen Western (Film). Es wurde früher auch teilweise als Waffe verwendet (siehe Gladiatoren).
Zentralasien
Die Nomadenvölker Zentralasiens verwenden ein ähnliches Gerät zum Einfangen ihrer Weidetiere. Dort wird eine Seilschlaufe am Ende einer langen Stange befestigt. Der Reiter schwenkt die Schlaufe dem verfolgten Tier in vollem Galopp über den Kopf und zieht anschließend an der Stange, um sie zu schließen. In der Mongolei heißt dieses Werkzeug Uurga (Уурга) und gilt bis heute als ein nationales Symbol des Nomadentums.
Weblinks
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