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Large Electron-Positron Collider

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Der Large Electron-Positron Collider (LEP, deutsch: Großer Elektron-Positron Speicherring) war ein Teilchenbeschleuniger am CERN bei Genf.

Er war von 1989 bis 2000 in Betrieb und diente als Speicherring für Elektronen und Positronen mit Energien von bis zu 209 GeV in der letzten Ausbaustufe (LEP2). An ihm waren vier große Experimente in Betrieb: ALEPH [1], Delphi [2], L3 [3] und OPAL [4], die in den elf Jahren Betrieb einige wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse erbrachten: Mit ihnen wurde die genaue Masse der W- und Z-Bosonen ermittelt und bewiesen, dass Materie aus genau drei Teilchenfamilien besteht. Weiterhin wurden einige Anzeichen für die Existenz des Higgs-Boson gefunden.

Der LEP hat einen Umfang von 27 km und liegt 100 m unter der Erdoberfläche in einem Tunnel an der Grenze der Schweiz zu Frankreich. Der Tunnel wird umgebaut, um darin ab 2007 den Nachfolger des LEP, den Large Hadron Collider (LHC) betreiben zu können.

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