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Langlebige Kiefer

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Langlebige Kiefer
Systematik
Klasse: Pinopsida
Ordnung: Kiefernartige (Pinales)
Familie: Kieferngewächse (Pinaceae)
Unterfamilie: Pinoideae
Gattung: Kiefern (Pinus)
Wissenschaftlicher Name
Pinus longaeva
D.K.Bailey 1971

Die Langlebige Kiefer (Pinus longaeva), auch Langlebige Grannen-Kiefer genannt, ist eine Nadelbaum-Art in der Gattung der Kiefern (Pinus) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Bis etwa 1970 wurde sie als eine lokale Varietät der Grannen-Kiefer (Pinus aristata) angesehen; 1971 trennte man sie als eigene Art Pinus longaeva ab.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen

Die Langlebige Kiefer ist in Kalifornien, Utah und Nevada heimisch und wächst dort in Gebirgsregionen. Weltberühmt ist das Vorkommen in den White Mountains im östlichen Kalifornien, da dort mehrere über 4000 Jahre alte Exemplare stehen.

Beschreibung

Die Langlebige Kiefer erreicht Wuchshöhen von 5 bis 15 Metern und dabei Stammdurchmesser von bis zu 2,5 Metern (in Ausnahmefällen bis 3,6 m). Die Rinde ist hellorange. Die 2,5 bis 4 cm langen Nadeln stehen zu fünft in Kurztrieben. Die Nadeln sind auf der Oberseite dunkelgrün bis blaugrün. Die Nadeln der Langlebigen Kiefer können bis 45 Jahre alt werden.

Die weiblichen Zapfen sind 5 bis 10 cm lang und 3 bis 4 cm breit. Jede Zapfenschuppe trägt einen 2 bis 5 mm langen Dorn.

Besonderheiten

Im Patriarch Grove in den White Mountains in Kalifornien stehen 17 Exemplare der Langlebigen Kiefer, die über 4.000 Jahre alt sind. Eines davon trägt den Namen „Methuselah“ und gilt mit einem Alter von über 4.700 Jahren als das älteste Lebewesen der Erde (was wohl in dieser Formulierung unsinnig ist, da ein Wurzelstock des Nadelholzgewächses Lagarostrobos franklinii auf ein Alter von über 10.000 Jahren geschätzt wird). Sein Alter wurde durch Auszählung der Jahresringe in einem kleinen Bohrkern bestimmt.

1964 ließ der Geografiestudent Donald R. Currey († 6. Juni 2004) in Nevada ein Exemplar (mit 4.950 Jahresringen, wie sich dann herausstellte) fällen, dessen Überreste nun als Standard für die dendrochronologischen Jahresringtabellen dienen. Diese sind auch eine wesentliche Kalibrierungshilfe für die Radiokarbonmethode. Das in Nevada gefällte Exemplar erhielt später den Namen „Prometheus“.

Auf den Untersuchungen dieser Baumart basiert die Bristlecone-Pines-Chronologie.

Abgrenzung von ähnlichen Arten

  • Die ansonsten sehr ähnliche Grannenkiefer ist durch ihre charakteristischen weißen Harzflöckchen an Nadeln und Zapfen nicht zu verwechseln.
  • Die Fuchsschwanzkiefer hat praktisch keine Dornen an den Zapfenschuppen.

Literatur

  • Horst Kramer: Bristlecone Pines – die ältesten Bäume der Welt, in: Der Forst- und Holzwirt, 38. Jahrgang, Heft 2/1983, S. 32-35

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Langlebige Kiefer – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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