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Landwasser

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt den Fluss in Graubünden. Für den Stadtteil von Freiburg im Breisgau siehe Landwasser (Freiburg)

Das Landwasser ist ein ca. 31 Kilometer langer Nebenfluss der Albula im Kanton Graubünden, Schweiz.

Ursprünglich entspringt der Fluss dem Davosersee, seit dessen Nutzung als Naturstausee wird er initial durch den Flüelabach gespeist. Nachdem weitere Bäche aus weiteren Seitenarmen des Landwassertals dazugestossen sind, mündet er schliesslich in die Albula, die vom gleichnamigen Pass her kommt.

Die grösste Ortschaft am Ufer ist Davos. Auf seinem Weg durchquert das Landwasser die wildromantische Zügenschlucht und wird zweimal von spektakulären Eisenbahnbrücken überspannt: bei Wiesen mit dem Wiesener Viadukt und dem Landwasserviadukt zwischen Filisur und Alvaneu Bad.

Ein Teil des Landwassers wird bei Davos-Glaris zwecks Nutzung der Wasserkraft gefasst und über einen Druckstollen zum etwa 10 km entfernten Kraftwerk der Albula-Landwasser Kraftwerke (ALK) in Filisur (65 MW Leistung) geführt. Das abgearbeitete Wasser aus dem Ausgleichsbecken Filisur wird über einen 8.6 km langen Druckstollen dem ALK-Kraftwerk in Tiefencastel (24 MW) zugeführt und schliesslich der Albula zurückgegeben.

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