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Landsmannschaft Ostpreußen

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Die Landsmannschaft Ostpreußen ist ein Vertriebenenverband. Sie wurde am 3. Oktober 1948 von heimatvertriebenen und geflüchteten Ostpreußen gegründet. Bereits am 5. August 1950 verzichteten die Vertriebenen in der Charta der deutschen Heimatvertriebenen auf Rache und Vergeltung. Die Landsmannschaft Ostpreußen ist Mitglied im Bund der Vertriebenen (BdV), Sprecher ist heute Wilhelm von Gottberg.

Im Februar 2000 wurde der Bund Junges Ostpreußen, die offiziell anerkannte Jugendorganisation des Verbands, gegründet. Der früheren Jugendorganisation Junge Landsmannschaft Ostpreußen wurde die Anerkennung als offizielle Jugendorganisation der Landsmannschaft Ostpreußen wegen der Einflußnahme von „nicht landsmannschaftlich, sondern allgemeinpolitisch orientierten Fundamentalisten und z.T. radikalen und nicht mehr auf der Grundlage des Grundgesetzes stehenden Kräften“ aberkannt. Der Bund Junges Ostpreußen hat ca. 600 Mitglieder. Davon lebt ungefähr ein Drittel in Ostpreußen.

Vorsitzende

Bierut-Dekrete

Im Vorfeld der EU-Osterweiterung fordert die Landsmannschaft die Rücknahme der Bierut-Dekrete. Diese Dekrete stellten, ähnlich wie die Beneš-Dekrete in der ehemaligen Tschechoslowakei, die völkerrechtswidrigen Vertreibungen, Enteignungen und Misshandlungen der deutschen Bevölkerung in Ostpreußen, Schlesien, Pommern und Ost-Brandenburg unter Straffreiheit.

Weblinks

Wikipedia
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