Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Landkreis Schongau
Aus Kefk.
Der ehemalige Landkreis Schongau gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern. Er war der einzige Landkreis Oberbayerns, der mit einem großen Teil seines Gebiets inklusive der Kreisstadt auf schwäbisches Gebiet westlich des Lechs ausgriff.
Seine Ursprünge liegen im ehemaligen wittelsbachischen Hochgericht Schongau, das zeitweise vom Fuchstal im Norden bis Schwangau im Süden reichte. Als Teil des oberbayerischen Pfaffenwinkels beherbergte der Landkreis Schongau die Klosterorte Steingaden und Rottenbuch, den Wallfahrtsort Hohenpeißenberg und die berühmte Wallfahrtskirche in der Wies (Wieskirche). Begrenzt wurde der Landkreis von zwei markanten Vorbergen der Bayerischen Alpen: dem Auerberg im Westen und dem Hohen Peißenberg im Osten.
Bis zu seiner Auflösung hatte der Landkreis (Kfz-Kennzeichen SOG) 24 Gemeinden. Die größten Orte waren die Kreisstadt Schongau, Peiting, Hohenpeißenberg, Altenstadt und Bernbeuren.
Am 1. Juli 1972 wurde der größte Teil des Landkreises Schongau im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Weilheim in Oberbayern zugeschlagen. Der Kreistag des neu geschaffenen Landkreises beschloss, dessen Namen mit Wirkung vom 1. Mai 1973 in Landkreis Weilheim-Schongau zu ändern.
Vier Gemeinden im Norden des Landkreises Schongau wurden 1972 dem Landkreis Landsberg am Lech zugeordnet. Die Gemeinde Bayersoien kam zum Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Literatur
- Sigfrid Hofmann: Der Landkreis Schongau, 1959
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Landkreis_Schongau, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
