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Landkreis Nienburg/Weser
Aus Kefk.
| Wappen | Karte | |
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| Bild:Lage des Landkreises Nienburg (Weser) in Deutschland.png | |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Verwaltungssitz: | Nienburg/Weser | |
| Fläche: | 1.398,9 km² | |
| Einwohner: | 127.318 (30. Jun. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | |
| Kreisschlüssel: | 03 2 56 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NI | |
| Kreisgliederung: | 36 Gemeinden | |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Kreishaus am Schloßplatz 31582 Nienburg | |
| Website: | www.landkreis- nienburgweser.de | |
| Politik | ||
| Landrat: | Heinrich Eggers (CDU) | |
| Karte | ||
| Bild:Lower saxony ni.png | ||
Der Landkreis Nienburg/Weser ist ein Landkreis im zentralen Niedersachsen in der Mittelweserregion. Er grenzt im Westen an den Landkreis Diepholz, im Norden an den Landkreis Verden, im Osten an den Landkreis Soltau-Fallingbostel und an die Region Hannover und im Süden an den Landkreis Schaumburg und an den nordrhein-westfälischen Kreis Minden-Lübbecke.
In der heutigen Ausdehnung ist der Landkreis in den siebziger Jahren entstanden, als im Zuge einer Verwaltungsgebietsreform der östliche Teil des Landkreises Grafschaft Hoya sowie die zum aufgelösten Landkreis Neustadt am Rübenberge gehörende Gemeinde Rodewald an den Landkreis Nienburg/Weser fielen. Die bisher zu Nienburg gehörende Gemeinde Wiedensahl wurde dem Landkreis Schaumburg zugeordnet.
Inhaltsverzeichnis |
Politik
Kreistag
Neben den direkt gewählten Landrat gehören, seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 dem Kreistag sechs Parteien bzw. Wählergruppen an.
Landrat
Hauptamtlicher Landrat des Landkreises Nienburg/Weser ist Heinrich Eggers (CDU).
Wirtschaft und Infrastruktur
In der Stadt Nienburg befindet sich Tierfuttermittel- und Glasindustrie. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist die hier an einigen Standorten ansässige Bundeswehr; insbesondere im Nienburger Stadtteil Langendamm findet sich ein größerer Standort. Ferner bestehen in Nienburg einige Firmen der Chemieindustrie.
Verkehr
- Schiffsverkehr
Der Landkreis wird von der für Binnenschifffahrt tauglichen Weser von Süden nach Norden durchquert.
- Straße
Folgende Bundesstraßen durchqueren den Landkreis Nienburg:
- B6 Cuxhaven–Görlitz (über Bremen und Hannover)
- B 61 (Bremen–Ruhrgebiet)
- B 214 (Lingen–Braunschweig)
- B 215 (Rotenburg–Glissen)
- B 441 (Uchte–Hannover)
- B 482 (Leese–Vlotho)
Des weiteren durchqueren einige Landesstraßen (z. B. L 349 und L 351) den Landkreis.
- Eisenbahn
Die Kreisstadt Nienburg erhielt 1847 mit der Eröffnung der Bahnstrecke Bremen-Hannover einen Bahnanschluss, die Strecke wurde von der Hannöverschen Staatsbahn gebaut. Von ihr zweigten zwei Nebenbahnen ab, nämlich die 1910 von der Preußischen Staatsbahn eröffnete Bahnstrecke Rahden–Uchte–Nienburg und die von der Deutsche Reichsbahn erst 1921/22 vollendeten Querverbindung nach Sulingen und Diepholz.
Bevor Uchte von der Staatsbahn erreicht worden war, trafen sich hier bereits 1898/99 zwei Schmalspurbahnen. Die Strecke der Mindener Kreisbahnen führte über Petershagen nach Minden, die Steinhuder Meer-Bahn über Rehburg-Loccum nach Wunstorf. Von dieser wurde in Leese-Stolzenau die Strecke Nienburg–Minden der Deutschen Reichsbahn gekreuzt, die ab 1921 auch eine Zweigbahn nach Stadthagen betrieben hat.
Von der Hauptbahn Bremen–Hannover zweigt in Eystrup eine Strecke ab, die 1881 durch die Hoyaer Eisenbahn-Gesellschaft erbaut wurde und bis zum Alten Bahnhof von Hoya auf dem rechten Weserufer führte; erst 1912 überquerte sie den Fluss zu dem am linken Ufer gelegenen Kleinbahnhof. Dort war der Anschluss an die schmalspurigen Strecken der Kleinbahn Hoya-Syke-Asendorf GmbH, die seit dem Jahre 1900 nach Syke und 1905 nach Bücken führten. Erst 1962/63 wurde die Schmalspurbahn nach der Fusion der beiden Unternehmungen zu den Verkehrsbetrieben Grafschaft Hoya GmbH umgespurt, sodass ein durchgehender Verkehr Hoya - Syke möglich wurde.
Das Schienennetz im Kreis hatte einmal eine Gesamtlänge von 227 km , davon sind heute noch 73 km voll in Betrieb, weitere 32 km werden von Museumseisenbahnen befahren. Einstellungsdaten:
- 1935: Rehburg Stadt–Stolzenau–Uchte Klb. (28 km, Meterspur)
- 1960: Hoya–Bücken (3 km, Meterspur)
- 1961: Leese-Stolzenau–Münchehagen (–Stadthagen) (15 km)
- 1964: (Wunstorf–) Bad Rehburg Stadt (7 km, Meterspur)
- 1968: Nienburg–Uchte (–Rahden) (59 km)
- 1969: Nienburg–Wietzen (–Sulingen–Diepholz) (17 km)
- 1972: Eystrup–Hoya–Hoyerhagen (–Syke) (14 km)
- 1973: (Todtenhausen–) Harrienstädt–Uchte (10 km)
Die Hauptstrecke Bremen–Hannover wird vom RE Norddeich–Emden–Bremen Hbf–Hannover Hbf bedient. In Nienburg halten alle zwei Stunden IC-Züge der Linie 56 Oldenburg (Oldb)–Hannover–Magdeburg–Leipzig / Berlin. Der Bahnhof ist außerdem Endpunkt der S-Bahnlinie S2 nach Hannover Hbf–Haste.
Der Strecke Nienburg–Minden mit dem Zwischenhalt Leese-Stolzenau wird im Zweistundentakt von der Weser-Aller-Bahn Rotenburg (Wümme)–Verden–Minden bedient.
Kultur
Um kulturelle Belange kümmert sich der Landschaftsverband Weser-Hunte.
Städte und Gemeinden
(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2006)
- Nienburg/Weser, Stadt, Selbständige Gemeinde (32.659)
- Rehburg-Loccum, Stadt [Sitz: Rehburg] (10.876)
- Steyerberg, Flecken (5.370)
- Stolzenau (7.527)
Samtgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden
Sitz der Samtgemeindeverwaltung *
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Weblinks
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