Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Landkreis Ingolstadt
Aus Kefk.
Der ehemalige Landkreis Ingolstadt gehörte zum bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern.
Der ehemalige Landkreis (Kfz-Kennzeichen IN) hatte vor der Auflösung 42 Gemeinden. Die größten Orte waren Manching, Gaimersheim, Kösching, Großmehring und Reichertshofen.
Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Ingolstadt im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst. Die Stadt Ingolstadt blieb kreisfrei und wurde durch Eingemeindungen noch erheblich vergrößert.
Die restlichen Gemeinden wurden den Landkreisen Eichstätt, Pfaffenhofen an der Ilm und Neuburg-Schrobenhausen (bis zum 1. Mai 1973 noch unter dem Namen Landkreis Neuburg an der Donau) zugeschlagen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinden im ehemaligen Landkreis Ingolstadt
Appertshofen / Baar / Brunnenreuth / Demling / Dünzing / Dünzlau / Ebenhausen / Eitensheim / Etting / Ettling / Feldkirchen / Friedrichshofen / Gaimersheim / Gerolfing / Großmehring / Hagau / Hepberg / Irgertsheim / Kasing / Kothau / Kösching / Lenting / Mailing / Manching / Menning / Mühlhausen / Niederfeld / Niederstimm / Oberdolling / Oberhartheim / Oberhaunstadt / Oberstimm / Pettenhofen / Pförring / Pichl / Reichertshofen / Ringsee / Stammham / Theißing / Unterdolling / Unterhaunstadt / Unsernherrn / Wackerstein / Wettstetten / Winden / Zuchering
- (Kursivdruck: nach der Gebietsreform zur Stadt Ingolstadt eingemeindet.)
Landräte
- 1862-1870: Carl Boshart
- 1870-1877: von Steinling
- 1877-1880: von Fuchs
- 1880-1883: von Fraunberg
- 1883-1884: von Reitzenstein
- 1884-1887: von Tucher
- 1887-1896: von Brück
- 1896-1901: Johann Steiner
- 1901-1906: Albert Bovari
- 1906-1914: Dr. Schulze
- 1914-1921: Dr. Tischner
- 1921-1926: Dr. Wiesent
- 1926-1935: Wilhelm Ott
- 1935-1945: Alfred Straßer
- 1945–1947: Josef Strobl
- 1947–1952: Dr. Gerhard Kramer
- 1952–1958: Alfred Strasser
- 1958–1966: Dr. Otto Stinglwagner
- 1966–1972: Adolf Fink
Das ehemalige Landratsamt
Das erste Landratsamt des ehemaligen Landkreises Ingolstadt(Jetzt Kreisfreie) wurde im Jahre 1862 als königliches Bezirksamt eröffnet. Als Gebäude diente das 1559 errichtete herzogliche Kastenamt in der Ingolstädter Ludwigstr.25. Bei einem Luftangriff im April 1945 wurde der hintere Gebäudeteil schwer beschädigt. Nach 1950 war der Personalbestand des Landratsamtes auf rund 100 Bedienstete angewachsen, weshalb auch die Platzverhältnisse im alten Amtsgebäude sehr beengt waren. Folglich entschloss sich der Landkreis zum Neubau eines Landratsamtsgebäudes. Im Jahre 1962 fand in Ingolstadt an der Straße „Auf der Schanz“ die Grundsteinlegung für das neue Amtsgebäude statt. Im Frühjahr 1965 konnte dann schließlich der 6,5 Millionen teure repräsentative Zweckbau seiner Bestimmung übergeben werden. Das alte Landratsamt an der Ludwigstrasse fiel im Jahre 1964 unter heftigen Protesten aus der Bevölkerung der Spitzhacke zum Opfer – auf dem Areal entstand ein Kaufhaus. Mehrere Jahre nach der Auflösung des Landkreises Ingolstadt infolge der Gebietsreform im Jahre 1972, fand im Gebäude des neuen Landratsamtes das Landgericht Ingolstadt sein Domizil. Zudem befindet sich in diesem Amtsgebäude eine Außenstelle des Landratsamtes Eichstätt.
Literatur
- Kurt Rassa: Stadt und Landkreis Ingolstadt, München 1963,
- Hans Fegert: Ingolstädter Ortsteile - die Geschichte des ehemaligen Landkreises Ingolstadt, 3K-Verlag Kösching 2005
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Landkreis_Ingolstadt, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
