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Landkreis Ebersberg

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Wappen Karte
Bild:Wappen Landkreis Ebersberg.png Bild:Lage des Landkreises Ebersberg in Deutschland.PNG
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Ebersberg
Fläche: 549,30 km²
Einwohner: 124.662 (30. September 2006)
Bevölkerungsdichte: 225 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: EBE
Kreisschlüssel: 09 1 75
Kreisgliederung: 21 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg
Offizielle Website: www.landkreis-ebersberg.de
Politik
Landrat: Gottlieb Fauth (CSU)
Karte
Bild:Bavaria ebe.png

Der Landkreis Ebersberg liegt östlich von München im bayerischen Regierungsbezirk Oberbayern. Mit einer Fläche von 549,3 Quadratkilometer und rund 125.000 Einwohner zählt er zu den kleineren Landkreisen in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das Kreisgebiet umfasst im Westen die Münchener Schotterebene mit dem Ebersberger Forst, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands, im Norden und Nordosten das Isen-Sempt-Hügelland und im Süden und Osten das Inn-Chiemsee-Hügelland. Zahlreiche Natur- und Landschaftsschutzgebiete liegen im Kreis, darunter der Eggelbuger See. Die Kreisstadt Ebersberg, die zu den kleinsten ihrer Art in Deutschland gehört, liegt im Südosten des Kreisgebiets.

Nachbarlandkreise

Der Landkreis Ebersberg ist von folgenden Landkreisen umgeben: im Norden Landkreis Erding, im Nordosten Landkreis Mühldorf am Inn, im Osten und Süden Landkreis Rosenheim und im Westen Landkreis München.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Landkreises Ebersberg gehört zu den altbayerischen Gebieten. 1803 wurde das Landgericht Schwaben (heute Markt Schwaben) eingerichtet. 1812 wurde der Sitz des Landgerichts nach Ebersberg verlegt und entsprechend umbenannt. 1862 wurde der Bezirk Ebersberg gebildet, dessen Gebiet mit dem bisherigen Landgericht identisch war. Ab 1939 wurde der Bezirk als Landkreis bezeichnet.

Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurde der Landkreis Ebersberg kaum verändert, da er aufgrund seiner Wohn- und Naherholungsfunktion für die Region München bereits eine leistungsfähige Struktur besaß.

Wappen

Blasonierung: „In Silber auf grünem Dreiberg einen schreitenden, goldbewehrten schwarzen Eber, hinter dem eine grüne Tanne mit 29 Ästen hinaufwächst.“

Der Eber und der Berg bilden den Namen "Ebersberg" (Herkunft vermutlich von "Burg eines Eberhart", urkundliche Erwähnung im 10. Jahrhundert als "Eberesperch"). Die Tanne versinnbildlicht den Ebersberger Forst, der zu den größten zusammenhängenden Waldgebieten Süddeutschlands gehört. Die 29 Äste der Tanne weisen auf die ursprünglich 29 Gemeinden des Landkreises hin.

Verkehr

Von der Landeshauptstadt München durchzieht die durch die Bayerische Staatsbahn 1871 eröffnete Fernbahnlinie nach Rosenheim den Kreis.

Seit 1899 zweigt von ihr in Grafing Bhf eine Nebenbahn zu den Städten Grafing und Ebersberg ab, die jetzt dem S-Bahnverkehr dient (S 4). Sie fand 1905 ihre Fortsetzung bis Wasserburg Bhf.

Eine zweite Lokalbahn führte von Grafing Bhf seit 1894 nach dem Markt Glonn. Hier ruht der Personenverkehr seit 1970.

Im Norden des Kreises berührt die 1871 in Betrieb genommene Strecke München - Mühldorf den Bahnhof Markt Schwaben, von wo seit 1872 die Stichbahn nach Erding abzweigt, die derzeit ebenfalls zum S-Bahnnetz zählt (S 2).

Im Westen wird der Landkreis von der Bundesautobahn 99 gestreift, durch das Gebiet des Landkreises führen außerdem die A 94, die bei Forstinning in die B 12 übergeht, sowie die B 304. Diese Fernverkehrsstraßen sind besonders durch den Berufsverkehr nach München hochbelastet, da sie viel von den Pendlern aus dem östlichen Oberbayern genutzt werden.

Städte und Gemeinden

(Einwohner am 30. September 2006)

Städte

  1. Ebersberg (11.103)
  2. Grafing b.München (12.526)

Märkte

  1. Glonn, Markt (4.300)
  2. Kirchseeon (9.302)
  3. Markt Schwaben (11.080)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Aßling
    (Gemeinden Aßling, Emmering und Frauenneuharting)
  2. Glonn
    (Markt Glonn und Gemeinden Baiern, Bruck, Egmating, Moosach und Oberpframmern)

Gemeindefreies Gebiet

  1. Ebersberger Forst (75,62 km²)

Gemeinden

  1. Anzing (3.609)
  2. Aßling (4.301)
  3. Baiern (1.463)
  4. Bruck (1.182)
  5. Egmating (2.027)
  6. Emmering (1.428)
  7. Forstinning (3.380)
  8. Frauenneuharting (1.441)
  9. Hohenlinden (2.742)
  10. Moosach (1.422)
  11. Oberpframmern (2.137)
  12. Pliening (4.929)
  13. Poing (12.442)
  14. Steinhöring (3.876)
  15. Vaterstetten (21.379)
  16. Zorneding (8.593)


Literatur

  • Schriftreihe über Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern, "Unser Landkreis Ebersberg", herausgegeben in Zusammenarbeit mit der bayerischen Landesanstalt für politische Bildungsarbeit und dem Landkreis Ebersberg, 1993, ISBN 3-87052-531-2

Weblinks


Wikipedia
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