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Landkreis Bad Aibling

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Wappen Karte
Bild:Wappen landkreis badaibling.png Bild:Karte bad aibling in brd.png
Kreisstadt Bad Aibling
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Verwaltungssitz: Bad Aibling
Fläche: 333,8 km² (Stand 1900)
Einwohner: 21.952 (1. Dez 1900)
24.939 (1. Dez 1910)
27.397 (1925)
28.357 (1933)
29.901 (1939)
45.035 (1950)
42.600 (1960)
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km² (1900)
75 Einwohner je km² (1910)
Kfz-Kennzeichen: AIB
Allgemeine Anhängezahl: 430.1-37.697.3
Kreisgliederung: 2 Städte, 22 Gemeinden
Karte
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Bild:Bad aibling schuhbraeufilze.png
Moorgebiet südlich von Bad Aibling (Schuhbräufilze)

Der ehemalige Landkreis Bad Aibling in Oberbayern (altes Kfz-Kennzeichen: AIB) umfasste den größten Teil des Mangfalltals, die Städte Bad Aibling und Kolbermoor, den Markt Bruckmühl und eine größere Anzahl weiterer Gemeinden (u. a. Bad Feilnbach, Großkarolinenfeld und Tuntenhausen).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Gebiet des ehemaligen Landkreises Bad Aibling war weitgehend mit dem bajuwarischen Sundergau identisch. Nach jahrhundertelangem Bestand zunächst als Vogtei Aibling, später als Pfleggericht und ab 1799 als Landgericht Aibling wurde die Gebietskörperschaft im Jahre 1806 zunächst aufgelöst und dem wiedererrichteten Landgericht Rosenheim, das seinerseits 1803 aufgelöst und dem Landgericht Bad Aibling angegliedert worden war, unterstellt. Am 1. Oktober 1900 wurde die Körperschaft als königliches Bezirksamt Aibling wiedergegründet. Der Bezirk Bad Aibling wurde am 1. Januar 1939 in Landkreis Bad Aibling umbenannt. Am 1. Juli 1972 wurde der Landkreis Bad Aibling schließlich im Rahmen der bayerischen Gebietsreform aufgelöst. Der größte Teil (95%) des Kreisgebiets ging im neuen Landkreis Rosenheim auf, nur die Gemeinde Helfendorf (heute Teil der Gemeinde Aying) wurde dem Landkreis München angegliedert.

Wappen

Das Wappen des Landkreises Bad Aibling zeigte im oberen Teil die bayerischen Rauten. Die unteren zwei Drittel trugen auf rotem Grund das Schwert als Symbol für die kaiserlichen Besitzungen auf dem Aiblinger Hofberg, den Bischofsstab, der das Benediktinerkloster Tegernsee und das Augustinerkloster Beyharting symbolisiert, und einen Moorkolben als Verbildlichung der durch größere Moorgebiete geprägten naturräumlichen Gegebenheiten des ehemaligen Landkreises.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die bewirtschaftete Fläche diente vor allem der Viehhaltung und dem Obstanbau. In Kolbermoor und in Bruckmühl waren größere Industriebetriebe angesiedelt. Große Kur- und Rehabilitationseinrichtungen befanden sich in Bad Aibling und Bad Feilnbach. In Bad Aibling sind darüber hinaus größere militärische (bis 2004) und geheimdienstliche Einrichtungen stationiert.

Städte und Gemeinden vor der Gebietsreform

Bad Aibling

Kolbermoor

Bruckmühl

Bad Feilnbach

Feldkirchen

Großkarolinenfeld

Tuntenhausen

  • Vagen zu Feldkirchen-Westerham
  • Westerham zu Feldkirchen-Westerham
  • Wiechs zu Bad Feilnbach
  • Willing zu Bad Aibling

nach der Gemeinde-Gebietsreform blieben noch 7 Gemeinden im (dann schon nicht mehr existierenden) Altlandkreis Bad Aibling selbstständig.

Literatur

  • Der Mangfallgau, heimatkundliches Jahrbuch für den Landkreis Bad Aibling, Verlag des Historischen Vereins für Bad Aibling und Umgebung, erscheint seit 1956
  • Schönmetzler, K. J., Schubert, K. A., Förg, K. G., Mangfalltal - Bad Aibling und seine Landschaft, Edition Förg, Rosenheim, 1995 (ISBN 3-9803116-2-7).

Weblinks

Wikipedia
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