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Lancaster (Pennsylvania)
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| Lancaster | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung: | 1818 |
| Staat: | USA |
| Bundesstaat: | Pennsylvania |
| County: | Lancaster County |
| Geografische Lage: | Koordinaten: 40° 2′ N, 76° 18′ W40° 2′ N, 76° 18′ W |
| Zeitzone: | Eastern: UTC-5/-4 |
| Einwohner Stadt: | 54.757 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 2.940 Einwohner pro km² |
| Fläche: | 19,2 km² |
| Vorwahl: | 717 |
| Webseite: | [1] |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Rick Gray |
| Bild:Map of Pennsylvania highlighting Lancaster County.svg | |
| Lage von Lancaster County in Pennsylvania | |
Lancaster (genannt the Red Rose City) ist eine Stadt im Süden des US-Bundesstaats Pennsylvania und County Seat des Lancaster County. Von den Großstädten Philadelphia, Baltimore, Harrisburg und Washington D.C. ist sie zwischen 55 und 140 Kilometer entfernt.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
1709 ließen sich in der Gegend die ersten Siedler nieder. 1749 kaufte James Hamilton das Land und begann mit dem Bau der Stadt, die er schon ab 1730 geplant hatte. Lancaster erhielt seinen Namen durch den englischen Einwanderer John Wright nach dessen Heimatstadt in Großbritannien.
Nachdem der Kontinentalkongress 1799 aus Philadelphia fliehen musste tagte er am 27. September in Lancaster, das damit formal Hauptstadt der 13 amerikanischen Kolonien war. Am nächsten Tag zog der Kongress weiter nach York. Von 1799 bis 1812 war Lancaster Hauptstadt von Pennsylvania, in ihrer heutigen Form zusammengefasst wurde sie aber erst 1818.
Das Fulton Opera House von 1852 ist angeblich das älteste Theater in den USA mit durchgehendem Betrieb.
Bevölkerung
2000 wurden 56.348 Einwohner gezählt, im Jahr 2005 nur noch 54.757. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen betrug 29.770 US-Dollar, das Durchschnittsalter 30 Jahre.
24,34% der Bevölkerung sind puertoricanischer Abstammung, das ist die höchste Quote in Pennsylvania. Die zweitgrößte Gruppe sind, typisch für die Gegend, mit 20,9% Nachfahren deutscher Einwanderer.
Wirtschaft
Im Vergleich zur Umgebung ist die Arbeitslosenquote in Lancaster mit 7,8% relativ hoch, in den südöstlichen Stadtteilen lag sie 1999 teilweise sogar über 10%. Zur selben Zeit waren im County lediglich 4,9% ohne Beschäftigung. Zwischen 1999 und 2002 rund 34.900 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, dennoch leben viele Menschen, besonders im Südosten, am Existenzminimum.
Bildung
In Lancaster befindet sich das Franklin & Marshall College, ein College, das nach Ben Franklin und John Marshall benannt wurde. Wer im Lancaster County ein Studium auf Lehramt anstrebt, wird zumeist ins benachbarte Millersville University (ebenfalls Lancaster County) fahren.
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