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Laissagne-Probe

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Die Laissagne Probe ist ein Verfahren zum Nachweis von Cyanid durch Bildung von leicht löslichem Berliner Blau, welches durch seine blaugrüne Farbe leicht identifiziert werden kann.

Die wässrige Analysen-Lösung wird mit verdünnter Natronlauge oder Salzsäure neutralisiert. Dann wird etwas gesättigte Eisen(II)-sulfat-Lösung zugetropft und kurz zum Sieden erhitzt.

Ist Cyanid anwesend, bildet sich Hexacyanoferrat(II):

Fe2+ + 6 CN-  \longrightarrow [Fe(CN)6]4-


Dann wird etwas gesättigte Eisen(III)chlorid-Lösung zugetropft und wieder erhitzt.

Hat sich vorher das Hexacyanoferrat(II) gebildet, so entsteht nun das blaugrüne leicht lösliche Berliner Blau:

[Fe(CN)6]4- + Fe3+  \longrightarrow [FeIIIFeII(CN)6]- (blaugrün in Lösung)
[Fe(CN)6]4- + Fe3+ + Na+  \longrightarrow Na[FeIIIFeII(CN)6] (blaugrüner Niederschlag)
[Fe(CN)6]4- + Fe3+ + K+  \longrightarrow K[FeIIIFeII(CN)6] (blaugrüner Niederschlag)

Ob Niederschlag entsteht, hängt von der Anzahl und Art der vorhandenen Alkali-Kationen ab.


Siehe auch

Wikipedia
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