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Löfgren-Syndrom
Aus Kefk.
Die akute Sarkoidose (etwa 25 % aller Erkrankungsfälle) wird auch als Löfgren-Syndrom bezeichnet und ist durch die Trias
- bihiläre Lymphome (meist symmetrische Vergrößerung der Hiluslymphknoten)
- Polyarthritis (insbesondere der Sprunggelenke) und
- Erythema nodosum (knotige Unterhautentzündung)
gekennzeichnet.
Häufig finden sich auch allgemeine Krankheitszeichen wie Fieber, Müdigkeit, Myalgien und andere grippale Symptome.
Diese akute Form betrifft überwiegend junge Frauen. Die Prognose ist in der Regel gut, in 80-90 % der Fälle wird innerhalb von 1-2 Jahren eine Spontanheilung beobachtet. Kortikosteroide sind nur ausnahmsweise und für die Dauer der Gelenkschmerzen indiziert, falls eine symptomatische Behandlung mit nichtsteroidalen Antiphlogistika nicht ausreicht.
Benannt ist die Erkrankung nach dem Erstbeschreiber Sven Halvar Löfgren.
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