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Kvitøya
Aus Kefk.
Kvitøya (Nordpolarland, Weiße Insel oder Gillisland) ist eine 682 km² große norwegische Insel, die zu Svalbard gehört. Die Insel liegt in der Barentssee östlich von Nordostland. Sie ist fast vollständig von Eis bedeckt und nur ein paar Stellen im Westen und Norden sind eisfrei.
Kvitøya wurde 1707 von Holländer Cornelis Gillis entdeckt und gehört heute zum Naturreservat Nordaust-Svalbard. Hier liegt auch der östlichste Punkt Norwegens, Kræmerpynten, bei 33° 31′ 05″ östliche Länge.
Auf Kvitøya fand die Besatzung des Robbenfängers Brattvåg 1930 die Überreste der Expedition Salomon August Andrées. Dieser und seine Begleiter waren 1897 mit einem Ballon zum Nordpol aufgebrochen und mussten nach dem Absturz zurückmaschieren. Da sie nicht ausreichend auf eine Überwinterung vorbereitet waren, starben sie noch im selben Jahr.
Koordinaten: 80° 9' 4" N, 32° 35' 36" O
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