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Briefumschlag

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Bild:Briefumschlag.jpg
Handelsüblicher Briefumschlag
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Handelsüblicher Briefumschlag der Größe „DIN-lang“ (DL)
mit Sichtfenster

Ein Briefumschlag (auch: Kuvert, Couvert oder Briefhülle) ist die Versandverpackung eines Briefes.

Ursprünglich wurden Briefe nicht separat verpackt, sondern durch Umfalten oder Aufrollen und Versiegeln vor unberechtigtem Zugriff geschützt.

Inhaltsverzeichnis

Material

Briefumschlagpapier muss undurchsichig, beschreibbar, bedruckbar und falzfest sein. Es wird holzfrei und holzhaltig, einseitig glatt oder satiniert, weiß und farbig hergestellt, wobei in größerem Maße Altpapier Verwendung findet. Es gibt allerdings auch transparente oder transluzente Umschläge für Schmuckkarten.

Größen

Briefumschläge gibt es in verschiedenen Standardgrößen, definiert in ISO 269 und DIN 678 weitgehend anhand bestehender Papierformate:

Format Größe h x b (mm × mm) passender Inhalt
C3 324 × 458 A3
E4 280 × 400 B4
B4 250 × 353 C4-Umschlag
C4 229 × 324 A4
B5 176 × 250 C5-Umschlag
C5 162 × 229 A5 oder A4 einmal gefaltet
C6/5 114 x 229 A4 gefaltet oder 1⁄3 A4
DL 110 × 220 1⁄3 A4
B6 125 × 176 C6-Umschlag
C6 114 × 162 A6, d.h. A4 einmal längs, einmal quer gefaltet

In Deutschland sind für Geschäftsbriefe auf A4-Bögen der DIN lang-Umschlag (DL) und C4 am weitesten verbreitet. Privatpost wird häufig auch in C6 verschickt, in das Postkarten (A6 = 105 × 148 mm) passen.
Bild:Briefumschlag-C6 C6C5 DL.svg
Bei einem C5-Briefumschlag ist das Fenster in der Regel ebenfalls 90x45 mm groß und 20mm vom linken und 60mm vom unteren Rand entfernt.

Bild:Briefumschlag-C4.svg

Verwendung

Briefumschläge werden verschlossen, indem die ein wenig überlappende, übergeklappte offene Seite mit dem Umschlag zusammengeklebt wird. Entweder kommt dabei trockener, wasserlöslicher Klebstoff zum Einsatz, der beim Verschließen befeuchtet wird oder sie sind selbstklebend. Letztere werden vor allem für geschäftliche Post verwendet. Name und Anschrift des Adressaten werden auf die Vorderseite des Kuverts geschrieben, die Angaben über den Absender herkömmlich auf die Rückseite oder links oben auf die Vorderseite.

Ebenfalls im geschäftlichen Bereich werden häufig Fensterkuverts eingesetzt. Bei ihrer Verwendung wird die Anschrift des Adressaten nicht auf den Umschlag geschrieben, sondern der Brief mit der Anschrift im Briefkopf wird so in den Umschlag gelegt, dass die Anschrift durch das Fenster sichtbar ist, beispielsweise nach DIN 5008. Für die unterschiedlichen Umschläge gibt es verschiedene Falzarten damit die Adressen im Fenster sichtbar sind. Fensterkuverts tragen einen Aufdruck oder Stempel mit den Absenderangaben meistens entweder auf der Vorderseite oder über der Anschrift auf dem Briefbogen, sodass sie im Fenster sichtbar sind.

Für das Öffnen des Kuvertes gibt es ein spezielles Werkzeug, den Brieföffner.

Entstehung: Früher war Papier kostbar. Deswegen faltete und siegelte man einen Brief so, dass er ein Umschlag wurde und das Geschriebene schützte. Später war dieser Vorgang aufwändiger (aus betriebswirtschaftlicher Sicht kostenintensiver) als ein fertig konfektionierter Umschlag zum Einstecken und Verschließen des Schreibens.

Weblinks

Wikipedia
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