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Kurt Sieveking

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Kurt Sieveking (* 21. Dezember 1897 in Hamburg; † 16. März 1986 in Hamburg) war ein deutscher Politiker der Christlich-Demokratischen Union.

Sieveking stammt aus alter Hamburger Familie. Viele seiner Vorfahren waren Senatoren, nach ihnen sind diverse Straßen und Plätze in Hamburg benannt (z.B. Sievekingsallee, Sievekingdamm, Sievekingplatz). Sieveking studierte Rechtswissenschaften und war seit 1936 Syndikus im Bankhaus M. M. Warburg & Co [1]. Am 2. Dezember 1953 wurde Sieveking, der zuvor deutscher Gesandter in Schweden war, als Nachfolger von Max Brauer (SPD) zum Ersten Bürgermeister von Hamburg gewählt. CDU, DP und FDP hatten zum Zwecke des Machtwechsels den sog. Hamburg-Block gegründet. Vier Jahre regierte Kurt Sieveking die Hansestadt. Mehrfach stand die Senatsmehrheit auf des Messers Schneide, weil ausgerechnet die konservative DP damit drohte, eine Koalition mit den Sozialdemokraten einzugehen.

Der Bundesrat wählte am 20. Juli 1956 in Bonn Sieveking einstimmig zu seinem Präsidenten für das am 7. September beginnende Geschäftsjahr.

Im Juni 1957 vereinbarten Hamburg und die damals Leningrad genannte russische Stadt Sankt Petersburg die Aufnahme freundschaftlicher Beziehungen. Die Städtepartnerschaft mit St. Petersburg ist die älteste Hamburgs.

Bei der Bürgerschaftswahl 1957 erlangte die SPD erneut die absolute Mehrheit, so dass Sievekings Vorgänger Max Brauer auch sein Nachfolger wurde. Sieveking selbst war anschließend Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.


Einzelnachweise

  1. Eckart Kleßmann: M. M. Warburg & Co 1798 - 1998, Die Geschichte eines Bankhauses, Hamburg 1998, S. 103

Siehe auch

Wikipedia
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