Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Kupferacetylid

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Cu+[C≡C]2-Cu+
Allgemeines
Name Kupferacetylid
Andere Namen Acetylenkupfer, Kupfercarbid
Summenformel Cu2C2
CAS-Nummer 1117-94-8
Kurzbeschreibung Rotbraune Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 151,114 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Detonationsgeschwindigkeit ?
Dichte ? g·cm-3
Schmelzpunkt ? °C
Siedepunkt ? °C
Dampfdruck ? Pa (? °C)
Löslichkeit unlöslich in Wasser
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard E.svg
E
Explosions-
gefährlich
R- und S-Sätze

R: ?
S: ?

MAK ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Kupferacetylid, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Kupferacetylid ist eine salzartige, metallorganische Verbindung, die nur aus den Elementen Kupfer und Kohlenstoff besteht. Kupferacetylid kommt in zwei Formen vor, die sich in der Oxidationsstufe des Kupfers unterscheiden. Dieser Artikel behandelt das wesentlich bekanntere Kupfer(I)-acetylid mit der Summenformel Cu2C2. Es gibt allerdings auch ein Kupfer(II)-acetylid (Summenformel [CuC2]n, CAS-Nr. 12540-13-5), welches in polymerer Form vorliegt und in der Literatur vergleichsweise selten erwähnt wird.

Inhaltsverzeichnis

Darstellung

Kupfer(I)acetylid kann durch einleiten von Ethin in eine ammoniakalische Kupfer(I)-Salzlösung dargestellt werden, es ist wichtig, dass in der Lösung nur einwertige Kupfersalze enthalten sind, damit sich kein Kupfer(II)acetylid bildet, welches um einiges instabiler ist. Nach dem Einleiten des Ethins fällt sofort das Kupferacetylid als feiner rotbrauner Niederschlag aus.

Eigenschaften und Gefahren

Kupferacetylid bildet hochexplosive Kristalle. Für mit Acetylen in Berührung kommende Teile und Sicherheitseinrichtungen schreiben die Technischen Regeln für Acetylenanlagen und Calciumcarbidlager (TRAC 207) vor, dass diese nicht mehr als 70 % Kupfer enthalten dürfen, da sich ansonsten Kupferacetylid bilden kann [1]. In feuchten Zustand ist Kupfer(I)-acetylid stabil und kann gefahrlos gehandhabt werden. In trockenen Zustand ist es jedoch äußerst schlagempfindlich, und auch bereits durch Reibung kann man es zur Explosion bringen.
Kupferacetylid gehört zu den Karbiden. Da sich das Carbid-Ion [C≡C]2- formal vom Ethin (Acetylen) ableiten lässt, zählt man es zu einer Untergruppe der Karbide, nämlich zu den Acetyliden.

Verwendung

Quellen

  1. http://www.umwelt-online.de/regelwerk/t_regeln/trac/200/207a.htm
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Kupferacetylid, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen