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Krystallpalast Varieté
Aus Kefk.
Das Krystallpalast - Variete in Leipzig wurde im Jahr 1882 eröffnet. Es war zur damaligen Zeit bis zu seiner völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg eines der größten und renommiertesten Varietehäuser weltweit.
Die Konstruktion aus Glas und Eisen, Ende des 19. Jahrhunderts eine ingenieurtechnische Meisterleistung und eine absolute technische Innovation, konnte insgesamt bis zu 15.000 Gäste in ihren verschiedenen Sälen, Restaurants, Bars, Cafes, Salons und Biergärten beherbergen.
In der Bombennacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 wurde der Krystallpalast in Schutt und Asche gelegt und nach dieser vollständigen Zerstörung nie wieder aufgebaut.
An seiner Stelle und auf den Fundamenten des zerstörten Komplexes wurde später ein festes Haus (der ehemalige Bau des Zirkus Franz Althoff) als Winterspielstätte des Zirkus Aeros errichtet. Später fand eine Umnutzung statt und das Gebäude wurde zum "Haus der heiteren Muse", in der bekannte Fernsehsendungen wie "Ein Kessel Buntes" durch das DDR-Fernsehen produziert wurden.
Seit dem 17.November 1997 jedoch existiert das weltberühmte Varietehaus wieder, an anderer Stelle und um einiges kleiner - in der Magazingasse in Leipzig. Nach schweren Wirtschaftlichen Zeiten, einer Insolvenz der damaligen Betreiber und einer Neugründung hat sich das Krystallpalast-Variete mittlerweile in der deutschen und europäischen Varieteszene fest etabliert und einen exzellenten Ruf erarbeitet. Heute bietet das Variete in seinem Saal ca. 200 Plätze im Parkett und auf zwei Rängen, ca. 100 Plätze im angeschlossenen Feinschmeckerrestaurant und ein alle zwei bis drei Monate wechselndes, internationales Varieteprogramm.
Seit vier Jahren sind die Aktivitäten ausgeweitet worden und regelmäßig wird zum Jahresende in einem nostalgischen Spiegelzelt parallel zum aktuellen Programm die Dinnershow "Gans ganz anders" inszeniert.
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