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Krista Sager

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Krista Sager (* 28. Juli 1953 in Bremen) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen).

Sie war von 1997 bis 2001 Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg und von 2002 bis 2005 Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2005 ist sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Krista Sager begann 1972 ein Lehramtsstudium für Deutsch und Geschichte an Gymnasien in Hamburg, das sie 1979 beendete. Anschließend war sie bis 1981 zu einem Forschungsaufenthalt in Dänemark und war danach von 1985 bis 1989 als Lehrerin in der Erwachsenenbildung tätig.

Partei

Nachdem sie während ihres Studiums politisch u.a. im Kommunistischen Bund Westdeutschland aktiv gewesen war, wurde Krista Sager 1982 Mitglied der Grün-Alternative Liste, des Hamburger Landesverbandes der Grünen. 1983 war sie Mitglied im GAL-Landesvorstand Hamburg. Von 1994 bis 1996 war sie Sprecherin des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1996 bis 1997 war sie GAL-Landesvorsitzende in Hamburg. Sie gehört dem Parteirat der Grünen an.

Abgeordnete

Von 1989 bis 1994, 1997 und von 2001 bis 2002 war sie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Hier war sie von 1991 bis 1994 und von 2001 bis 2002 Vorsitzende der Grünen-Bürgerschaftsfraktion.

Seit 2002 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier wurde sie im Oktober 2002 gemeinsam mit Katrin Dagmar Göring-Eckardt zur Vorsitzenden der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Nach der Bundestagswahl 2005 kandidierte sie nicht erneut für das Amt der Fraktionsvorsitzenden. Stattdessen ist sie seitdem stellvertretende Fraktionsvorsitzende und politische Koordinatorin des Fraktionsarbeitskreises V Wissen & Generationen.

Krista Sager ist stets über die Landesliste Hamburg in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Öffentliche Ämter

Nach Bildung der rot-grünen Koalition unter dem Ersten Bürgermeister Ortwin Runde (SPD) wurde sie am 12. November 1997 zur Zweiten Bürgermeisterin und zur Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung berufen. Nach dem Verlust der rot-grünen Mehrheit bei der Bürgerschaftswahl 2001 schied sie aus der Landesregierung aus.

Senat

Weblinks

Persönliche Werkzeuge