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Kremlmauer

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Die Kremlmauer umgibt den Moskauer Kreml und dient heute auch als Ehrenfriedhof. Neben politischen und militärischen Führern der Sowjetunion wurden auch ausländische Kommunisten wie Clara Zetkin und John Reed hier beigesetzt.

Vor der Kremlmauer wurde das Leninmausoleum errichtet. Hinter dem Mausoleum, entlang der Kremlmauer, befindet sich ein Ehrenfriedhof. Dort wurden unter anderem beigesetzt:

Auch in der Kremlmauer selbst sind Urnen eingemauert, u.a. die von:

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Verwendung als Begräbnisstätte begann im November 1917, als auf dem Roten Platz zwei Massengräber für die Opfer des Sturms auf den Kreml (15. November 1917), geschaffen wurden. Hier wurden 238 Bolschewiki beigesetzt. 1919 wurde Swerdlow auf dem Roten Platz beigesetzt.

1924 wurde das Leninmausoleum gebaut, das zum Zentrum des Nekropols wurde.

Seit 1974 gilt die Kremlmauer als Gedenkstätte. In den letzten Jahren wurde immer wieder der Versuch unternommen, aus politischen, religiösen oder anderen Gründen die Gedenkstätte zu liquidieren. Dem steht die geltende Gesetzgebung gegenüber, die eine Umbestattung gegen den Willen der Hinterbliebenen verbietet.

Einzelgräber

(davor stehend von rechts nach links)

  1. Tschernenko(1985)
  2. Budjonny(1973)
  3. Woroschilow(1969)
  4. Schdanow(1948)
  5. Frunse(1925)
  6. Swerdlow(1919)
  7. Breschnew(1982)
  8. Dserschinski(1926)
  9. Andropow(1984)
  10. Kalinin(1946)
  11. Stalin(1953, bis 1961 im Mausoleum!)
  12. Suslow(1982)

siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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