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Kreis Lübbecke

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Basisdaten von 2005
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landrat:
Verwaltungssitz: Lübbecke
Fläche: 564 km²
Einwohner: 114.800 (2005)
Bevölkerungsdichte: 204 Einw./km²
Kfz-Kennzeichen: MI
Website:
Karte
Bild:Altkreis lübbecke 2.png

Der Kreis Lübbecke war ein von 1816/32 bis 1972 bestehender Kreis, zunächst im zur preußischen Provinz Westfalen gehörenden Regierungsbezirk Minden, ab 1946/47 schließlich im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Detmold. 1816 hieß der Kreis zunächst Kreis Rahden, da die Kreisverwaltung in Rahden ihren Sitz hatte. 1832 wurde Lübbecke Kreisstadt und der Kreis entsprechend umbenannt. 1939-1969 lautete seine Bezeichnung Landkreis Lübbecke. 1973 wurde er infolge des Bielefeld-Gesetzes mit dem Kreis Minden zum Kreis Minden-Lübbecke vereinigt.

Der Kreis Lübbecke hätte heute 114.800 Einwohner auf einer Fläche von rund 564 km², was einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 204 Einwohner/km² entspricht. Das Gebiet des Altkreises Lübbecke umfasst somit fast 49 v.H. der Fläche und beherbergt über 35 v.H. der Bewohnerschaft des heutigen Kreises Minden-Lübbecke.

Das Gebiet beinhaltete Ausläufer der Norddeutschen Tiefebene, einen Abschnitt des Wiehengebirges und einen Anteil am Ravensberger Hügelland. Der Mittellandkanal durchtrennte den Kreis in Ost-West-Richtung. Der größte Teil der Fläche wird durch das Einzugsgebiet der Große Aue nach Norden zur Weser entwässert. Randbereiche gehören zum Einzugsgebiet der Bastau, der Hunte und der Werre.

Der Kreis umfasste die Städte Lübbecke, Espelkamp, Rahden und Preußisch Oldendorf und die Ämter Gehlenbeck, Alswede, Levern, Dielingen, Wehdem und Hüllhorst. Heute wird das Gebiet beschrieben durch die genannten Städte und die Gemeinden Hüllhorst und Stemwede.

Die Zusammengehörigkeit dieses Gebietes wird heute noch deutlich durch den Evang. Kirchenkreis Lübbecke, die Fußball-Kreisliga, die Volkshochschule Altkreis Lübbecke sowie die Lokalausgaben des Westfalen-Blattes („Lübbecker Kreiszeitung“) und der Neuen Westfälischen.

Aufgrund seiner geografischen Form und der starken landwirtschaftlichen Nutzung wurde der Nordteil auch als „grüne Krone Westfalens“ bezeichnet.

Lübbecke, die frühere Kreisstadt, ist u.a. bekannt durch ihre Brauerei und den Bierbrunnen. Dort erinnert die Kreishausstraße noch an den früheren Sitz der Kreisverwaltung. Der Evang. Kirchenkreis Lübbecke ist räumlich identisch mit dem Altkreis Lübbecke.

Inhaltsverzeichnis

Politik

Landräte des Kreises Rahden (1805-1831) und Lübbecke (1832-1972)

Oberkreisdirektoren des Kreises Lübbecke

  • 1946 - 1952: Dr. Gustav Galle
  • 1952 - 1967: Dr. Ernst Huchzermeyer
  • 1967 - 1972: Dr. Rolf Momburg

Weblinks

  • Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Lübbecke (1907) UB Bielefeld
Persönliche Werkzeuge