Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Kreis Kleve

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Kreiswappen Lage des Kreises
Bild:Kreiswappen des Kreises Kleve.png Bild:Lage des Kreises Kleve in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Kleve
Fläche: 1.232,05 km²
Einwohner: 307.703 [1] (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 250 Einw./km²
Kreisschlüssel: 05 1 54
Kfz-Kennzeichen: KLE
Kreisgliederung: 16 Gemeinden
Hausanschrift der
Kreisverwaltung:
Nassauer Allee 15–23
47533 Kleve
Website: www.kreis-kleve.de
Politik
Landrat: Wolfgang Spreen (CDU)
Karte
Bild:North rhine w kle.png
Bild:Kleve schwanenburg.jpg
Kleve, Schwanenburg
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/d/d9/Schloss_Moyland_01.jpg': No such file or directory.
Schloss Moyland
Bild:Kalkar Rathaus.JPG
Das Rathaus von Kalkar

Der Kreis Kleve liegt am unteren Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland. Sitz des Kreises ist die Stadt Kleve.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Kreisgebiet

Teile des Kreises gehören zum Naturpark Maas-Schwalm-Nette.
Im Kreisgebiet befinden sich eine Reihe nicht zerstörter Bunkeranlagen des ehemaligen Westwalles.

Kreisangehörige Gemeinden

Der Kreis Kleve gliedert sich in 16 kreisangehörige Gemeinden, von denen fünf Mittlere kreisangehörige Städte sind. Für ihre örtlichen Angelegenheiten sind die Gemeinden grundsätzlich selbst zuständig, während der Kreis für kleinere Kommunen örtliche und ansonsten überörtliche Aufgaben übernimmt.

Kreisangehörige Gemeinden
Mittlere kreisangehörige Städte

Stand: 31. Dezember 2005 [1]

Nachbarkreise bzw. -provinzen

Der Kreis Kleve grenzt im Norden an die Provinz Gelderland (NL), im Nordosten an den Kreis Borken, im Osten an den Kreis Wesel, im Süden an den Kreis Viersen sowie im Westen an die Provinz Limburg (NL).

Geschichte

Der historische Kreis Kleve war ein Landkreis am linken Niederrhein im Regierungsbezirk Düsseldorf (bis 1822 im Regierungsbezirk Kleve) in Nordrhein-Westfalen.

Er umfasste ein Gebiet von Goch im Süden, entlang der deutsch-niederländischen Grenze nach Norden bis zum Rhein im Osten und nach Süden bis Kalkar. Der frühere Kreis Kleve bildete in vorrevolutionärer Zeit einen Teil des Herzogtums Kleve, das seit 1666 zu Preußen gehörte, und wurde 1815 auf dem Wiener Kongress erneut Preußen zugeschlagen. Daraufhin wurde am 23. April 1816 im Zuge der Preußischen Verwaltungsorganisation der Landkreis Kleve als einer von über 40 Landkreisen der Provinz Jülich-Kleve-Berg, der späteren Rheinprovinz neugebildet.

Am 1. Juli 1969 wurden in der 1. Phase der Neugliederung in Nordrhein-Westfalen die Städte Kleve, Kalkar und Goch sowie die Gemeinden Kranenburg, Bedburg-Hau und Uedem neugegliedert.

Seitdem bestand der Kreis Kleve aus den Gemeinden

  • Stadt Kleve
  • Stadt Kalkar
  • Stadt Goch
  • Gemeinde Kranenburg
  • Gemeinde Bedburg-Hau und
  • Gemeinde Uedem.

Den Öffentlichen Personennahverkehr bediente neben der Bahn hauptsächlich die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG.

Am 1. Januar 1975 wurde in der 2. Neugliederungsphase der Altkreis Kleve mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten der Kreise Moers und Rees zum neuen Kreis Kleve zusammengefügt.

Verkehr

Flugverkehr

Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flughafen Niederrhein und der Flughafen Düsseldorf International.

Schienen- und Busverkehr

Der Kreis Kleve wird von zwei Eisenbahnstrecken erschlossen:

im Schienenpersonenfernverkehr
täglich die Nachtreisezüge "Pegasus" AmsterdamZürich (Kursbuch-Tabelle N 6) und "Pollux" Amsterdam – München (Kursbuch-Tabelle N 7) der CityNightLine mit einem Halt in Emmerich am Rhein und
im Schienenpersonennahverkehr täglich im Stundentakt
der Rhein-Express (RE 5) von Emmerich über Wesel, Dinslaken und Duisburg nach Koblenz und
die Regionalbahn „Der Weseler“ (RB 35) von Emmerich über Wesel und Dinslaken nach Duisburg, in der Hauptverkehrszeit nach Düsseldorf
verkehren,

Seit dem 10. Dezember 2005 pendelt an Samstagen und Sonntagen vier Mal am Tag ein Triebwagen zwischen Emmerich und Arnheim. Betreiber der RB 34 (Der Arnheimer) ist das Nahverkehrsunternehmen Syntus in Doetinchem (NL), das hier Fahrzeuge des Typs LINT 41 von Alstom einsetzt.

Damit war das Nachbarland Niederlande nach mehrjähriger Unterbrechung für kurze Zeit wieder schienenverkehrsmäßig vom unteren Niederrhein aus zu erreichen. Bereits im Juni 2006 wurde die Verbindung wieder eingestellt, weil laut Syntus täglich nur 50 Fahrgäste gezählt wurden. Für einen wirtschaftlichen Betrieb wären 500 Fahrgäste erforderlich gewesen. Kritiker bemängeln, dass sowohl die mangelhafte Anschlusssituation in Emmerich als auch ungenügendes Marketing für die niedrigen Fahrgastzahlen verantwortlich waren.

Die Strecke Kleve - Spyck wurde 1969 stillgelegt. Die Strecken Kleve - Xanten und Kleve - Kranenburg - Nijmegen sind seit 1990 bzw. 1991 außer Betrieb.

Im kommunalen Personennahverkehr verkehren eine Reihe von Buslinien zur Erschließung der Region und des Kreisgebiets.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Zwischen dem 1. Oktober 1911 und dem 31. März 1962 verkehrten in der Stadt Kleve die normalspurigen Straßenbahnen der Klever Straßenbahn GmbH. Diese hatten Anschluss an die Kleinbahn Wesel - Rees - Emmerich und an die Straßenbahn Nijmegen.

Straßen

Der Kreis Kleve wird von drei Bundesautobahnen und acht Bundesstraßen erschlossen:

Rheinüberschreitend existieren im Kreis Kleve Brücken in Rees im Zuge der B 67 bei Rheinstrom-km 839 und in Emmerich im Zuge der B 220 bei Rheinstrom-km 853.

Wasserstraßen und Häfen

Der Rheinstrom und der Spoykanal bei Kleve bilden die Grundlage für die im Kreisgebiet betriebenen Häfen in Emmerich, Rees und Kleve.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Kreis Kleve – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen

  1. . a b http://www.lds.nrw.de/statistik/datenangebot/Regionen/amtlichebevoelkerungszahlen/rp1_dez05.html
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Kreis_Kleve, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Diese Seite
Persönliche Werkzeuge
Navigation
Kefk Network
Mitmachen
Ressourcen
Werkzeuge
Andere Sprachen