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Kreis Höxter

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel befasst sich mit dem heutigen Kreis Höxter, wie er seit der Zusammenlegung mit dem Kreis Warburg zum 1. Januar 1975 besteht. Zu seinem Vorgängerkreis siehe Kreis Höxter (1816 bis 1974).
Wappen Karte
Bild:Kreiswappen des Kreises Höxter.png Bild:Lage des Kreises Höxter in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Landschaftsverband: Westfalen-Lippe
Verwaltungssitz: Höxter
Fläche: 1.199,96 km²
Einwohner: 153.059 [1] (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 128 Einwohner/km²
Kreisschlüssel: 05 7 62
Kfz-Kennzeichen: HX
Kreisgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Moltkestraße 12
37671 Höxter
Website: www.kreis-hoexter.de
Landrat: Hubertus Backhaus (CDU)
Karte
Bild:North rhine w hx.png

Der Kreis Höxter ist ein Kreis im Regierungsbezirk Detmold (Ostwestfalen-Lippe) im äußersten Osten Nordrhein-Westfalens. Kreisstadt ist Höxter.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbarkreise

Der Kreis Höxter grenzt im Norden an den Kreis Lippe, im Osten an die niedersächsischen Landkreise Holzminden und Northeim sowie an den hessischen Landkreis Kassel, im Süden ebenfalls an den Landkreis Kassel, im Südwesten an den Hochsauerlandkreis, im Südosten an den hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Westen an den Kreis Paderborn. Mit 128 Einwohnern pro Quadratkilometer ist der Kreis Höxter der am dünnsten besiedelte Landkreis in Nordrhein-Westfalen.

Kreisgliederung

Der Kreis Höxter setzt sich aus folgenden zehn Städten zusammen. (Einwohner am 30. Juni 2006)

  1. Bad Driburg (19.394)
  2. Beverungen (14.875)
  3. Borgentreich (9.576)
  4. Brakel (17.506)
  5. Höxter (32.441)
  6. Marienmünster (5.514)
  7. Nieheim (6.969)
  8. Steinheim (13.720)
  9. Warburg (24.243)
  10. Willebadessen (8.821)

Höxter gilt als Mittlere kreisangehörige Stadt.

Politik

Landrat ist Hubertus Backhaus von der Christlich Demokratischen Union Deutschlands.

Sonstiges

Wappen

Bild:Wappen Kreis Höxter 1953.png
ehem. Wappen des Landreises Höxter

Wie viele neugebildete Kreise, hat auch der Kreis Höxter ein altes und ein neues Wappen, mit dem hier dem alten Kreis Warburg Tribut gezollt werden soll.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber (weiß) eine blaue Lilie; darüber in einem durch einen blauen Wellenbalken begrenzten, goldenen (gelben) Schildhaupt ein rotes durchgehendes Kreuz.“

Informationsseite zum Kreiswappen auf der Internetpräsenz des Kreises

Eisenbahnen

Die staatliche Westfälische Eisenbahn schloß 1851 bei Warburg an die von Kassel kommende Hessische Nordbahn an und führte ihre Strecke nach Altenbeken weiter.Hier zweigte 1864/65 die Egge-Bahn nach Höxter ab, die bei Holzminden mit der Braunschweigischen Eisenbahn verbunden wurde. In Ottbergen nahm ab 1878 die Sollingbahn nach Göttingen und Northeim ihren Anfang.

Den Westrand des Kreises durchfuhr seit 1872 die Hannover-Altenbekener Eisenbahn. Im Süden dehnte sich das Netz der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft aus: In die 1873 von Warburg in Richtung Brilon Wald - Hagen eröffnete Strecke mündete 1876 in Scherfede eine Querverbindung von Holzminden über Wehrden ein.

Der Preußischen Staatsbahn blieb es dann überlassen, noch zwei Ergänzungen in Betrieb zu nehmen: 1890 von Warburg nach Volkmarsen in der Provinz Hessen-Nassau und 1895 von Himmighausen bei Altenbeken nach Detmold im Fürstentum Lippe.

Von 172 km Strecken wurden immerhin 54 km im Personenverkehr stillgelegt und später abgebaut: 1967: Warburg - Welda - Volkmarsen 12 km und 1984: Holzminden - Lüchtringen--Steinkrug - Fürstenberg - Wehrden - Beverungen - Dahlhausen - Scherfede 42 km

Literatur

  • „Städte und Gemeinden in Westfalen: Der Kreis Höxter“
    hg. von der Geographischen Kommission für Westfalen. Alois Mayr, Adolf Schüttler, Klaus Temlitz (Hg.).-
    Münster: Ardey-Verlag 1966, ISBN 3-87023-077-0

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Kreis Höxter – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen

  1. http://www.lds.nrw.de/statistik/datenangebot/Regionen/amtlichebevoelkerungszahlen/rp7_juni06.html
Wikipedia
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