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Kreide (Gestein)
Aus Kefk.
Kreide ist ein Sedimentgestein, es handelt sich dabei um eine weichere, weniger verfestigte Form von weißem oder hellgrauem Kalk. Chemisch besteht Kreide aus Calciumcarbonat.
Das natürliche Weißpigment wird durch Mahlen dese Sedimentgestein gewonnen und wurde je nach Herkunft unterschiedlich benannt: Bergkreide, Champagnerkreide, Grundkreide, Kölner Kreide, Rügener Kreide, Schwedische Kreide, Wiener Weiß.
Geologie
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Die norddeutschen Kreideschichten entstanden vor ca. 100 Millionen Jahren aus den Kalkschalen winziger, abgestorbener Meerestiere.
Kreide als Weißpigment
Kreide wurde schon seit dem Altertum als Verschnittmittel und als Pigment für Weiß eingesetzt. Verwendet wird sie heute in der Tafelkreide als Zeichenutensil.
Kreide als Kreidegrund
Kreidegund findet sich vor allem in den leimgebundenen Grundierungen der Tafelmalerei als weiche Ausgleichsschicht zwischen dem arbeitenden Holz und der Farbschicht. Meist handelt es sich nicht um reine Kreidegründe, sondern um Mischungen mit Bleiweiß oder Zinkweiß.
Sie sind am häufigsten im Norden Europas verwendet worden, während im südlichen mediterranem Raum eher Gipsgrundierungen zum Einsatz kamen.
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