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Kopplung (Physik)

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Die Kopplung zweier oder mehrerer physikalischer Systeme erfolgt durch eine Wechselwirkung. Die Begriffe Kopplung und Wechselwirkung werden daher auch gelegentlich synonym gebraucht. Bei der Entkopplung wird die Wechselwirkung der beteiligten Systeme aufgehoben.

Die Kopplung im allgemeinen (physikalischen) Sinne erfolgt z. B. durch Austausch von Energie oder Impuls zwischen den beteiligten Systemen. Siehe dazu besonders: Wechselwirkung

Kopplung im engeren Sinne (gekoppelte Schwingung)

Unter Kopplung versteht man im engeren Sinne häufig die Kopplung zweier schwingungsfähiger Systeme. Bei mechanischen Systemen kann die Kopplung z. B. durch eine Feder erfolgen (gekoppelte Pendel). Ein anderes Beispiel der Kopplung ist die Kopplung elektrischer Schwingkreise.

Ein Spezialfall der Kopplung ist die Rückkopplung. Dabei wird ein schwingungsfähiges System an den Ausgang eines aktiven Systems gekoppelt, das seinerseits durch Kopplung seines Eingangs an das schwingungsfähige System gesteuert wird. Erfolgt die Steuerung in Phase (resonant), so wird dem schwingungsfähigen System Energie zugeführt. Ist die zugeführte Energie so groß wie eine eventuelle Dämpfung des schwingungsfähigen Systems, so bleibt die Amplitude der Schwingung konstant (Entdämpfung). Ist die Energie größer, so nimmt die Amplitude zu (Resonanzkatastrophe).

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