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Kontrastive Linguistik
Aus Kefk.
Die Kontrastive Linguistik beschäftigt sich mit dem systemhaften synchronen Vergleich von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zweier oder mehrerer Sprachsysteme auf phonologisch-phonetischer, morphologischer und syntaktisch-semantischer Ebene. Wichtige Arbeitsbereiche sind: Kontrastive Phonetik, kontrastive Syntax, kontrastive Semantik, sowie kontrastive Pragmatik. Sie hat ihren Ursprung im Strukturalismus der fünfziger Jahre als neue Grundlage für einen effektiveren Fremdsprachenunterricht.
Sprachen werden bilateral (auch multilateral, gegenseitig) oder unilateral (von einer zur anderen Sprache) in einem bestimmten Phänomen (z.B. Monatsnamen) miteinander konfrontiert und in ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden beschrieben.
Die Phänomene in den Sprachen können dabei konvergent, divergent oder äquivalent sein.
Literatur
- Kurt Rein: Einführung in die Kontrastive Linguistik. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1983, ISBN 3-534-08303-2
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