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Kontaktkopie

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Als Kontaktkopie oder kurz Kontakt bezeichnet man das Abbild einer Vorlage, die in direktem Kontakt mit dem Wiedergabemedium liegt; in der Fotografie wird eine Kontaktkopie oder Kontaktabzug erzeugt, indem eine Durchsichtsvorlage auf das lichtempfindliche Material gelegt und belichtet wird. Ein Kontaktabzug von Negativen dient üblicherweise zur ersten Qualitätsbeurteilung der Bilder eines Negativfilms.

In der Fotolabortechnik werden Kontaktkopiergeräte angeboten, die unter Vakuum arbeiten und mit verschiedenen Lichtquellen ausgestattet sind.

Beim Kontaktabzug großer Negative aus Fachkameras ergeben sich eigene Positive, die sich in der Regel von Positiven von Vergrößerungen unterscheiden: Wegen des unvermeidlichen Streulichts in Vergrößerern sind bei Vergrößerungen die Schatten oft flau oder die Lichter unterbelichtet. Bei einem Kontaktabzug kann sich Streulicht nicht entwickeln. Die Qualität eines Kontaktabzugs kann deshalb deutlich besser sein. Agfa verbreitete bis in die 1960er Jahre ein spezielles Fotopapier für Kontaktabzüge unter dem Namen "Lupex", dessen Schwärzungskurve und Empfindlichkeit sich deutlich von Fotopapier für Vergrößerungen unterschied.

Bild:Kontaktkopierrahmen 19.Jh.jpg
Kontaktkopierrahmen aus dem 19. Jahrhundert

Eine bereits aus dem Mittelalter bekannte einfache Form der Kontaktkopie ist der Naturselbstdruck.

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