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Konkurrenz (Ökologie)
Aus Kefk.
Wenn Lebewesen in der Natur die gleichen Ressourcen nutzen, stehen sie zueinander in Konkurrenz. Auf einer größeren Skala stehen dabei auch ganze Arten und Biozönosen im Wettbewerb um Ressourcen.
Dieser Wettbewerb führt seinerseits zu einer Konkurrenz zwischen den Lebewesen. Durch die Nutzung der gleichen Ressourcen entsteht ein Mangel, der den Konkurrenzdruck vergrößert und damit ein wichtiger Regulator von Populationsdichten ist. Dieser Druck löst Stress aus und wirkt über diesen als Selektionsfaktor. Für den Fall, dass beide Arten die identische ökologische Nische aufweisen und somit in eine vollständige Konkurrenz eintreten, gilt das Konkurrenzausschlussprinzip.
Man unterscheidet zwischen der
- interspezifischen Konkurrenz, also dem Wettbewerb um Ressourcen zwischen Individuen verschiedener Arten oder Populationen, und der
- intraspezifischen Konkurrenz, also dem Wettbewerb um Ressourcen innerhalb einer Art oder Population.
Konkurrenzsituationen
- Nahrungskonkurrenz oder Nährstoffkonkurrenz → Konkurrenz über der Erde um z. B. Licht; unter der Erde um Wasser und Ionen.
- Habitatkonkurrenz → Konkurrenz um den Lebensraum (Reviere, Nistplätze, Wohnhöhlen, ...)
- Paarungspartner (meistens konkurrieren die Männchen um die Weibchen; nur intraspezifisch)
Siehe auch
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