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Konjugation (Gruppentheorie)
Aus Kefk.
Die Konjugationsoperation ist in der Gruppentheorie eine Operation einer Gruppe auf sich selbst. Sie ist folgendermaßen definiert
Dabei bezeichnet man die einzelne Abbildung
als Konjugation mit g. Diese Abbildung ist ein innerer Automorphismus, das heißt jedem Element h wird eineindeutig ein Element ghg − 1 zugeordnet.
Zwei Elemente h1 und h2 einer Gruppe heißen zueinander konjugiert, wenn es ein Element g gibt, sodass h1 = gh2g − 1 ist. Die Konjugiertheit ist eine Äquivalenzrelation. Sie besitzt also folgende Eigenschaften:
- Jedes Element h ist konjungiert zu sich selbst (Reflexivität).
- Ist h1 konjungiert zu h2, so ist auch h2 konjungiert zu h1 (Symmetrie).
- Ist h1 konjungiert zu h2 und h2 konjungiert zu h3, dann ist auch h1 konjungiert zu h3 (Transitivität).
Alle Elemente die zueinander konjungiert sind bilden jeweils eine Äquivalenzklasse, die sogenannte Konjugationsklasse von h:
Dabei kann als h ein beliebiges Element der Konjugationsklasse gewählt werden.
Die Abbildung T mit
bildet G in die Automorphismengruppe Aut(G) ab. Die Menge aller inneren Automorphismen bezeichnet man mit Inn(G).
Der Kern von T ist das Zentrum Z(G) von G:
Die Abbildung T vermittelt also einen Isomorphismus von G/Z(G) nach Inn(G).
Die Fixgruppe
eines Elementes x ist der Zentralisator von x, die Bahn ist gerade die Konjugationsklasse von x.
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