Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Konfuzius-Institut
Aus Kefk.
Die Konfuzius-Institute (chin. 孔子学院/孔子學院{{{c}}}, kǒngzǐ xuéyuàn
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Konfuzius-Institut, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
) haben die Aufgabe, Kenntnisse über die chinesische Kultur und Sprache in der Welt zu verbreiten. Vorbild sind vergleichbare Institute für Sprache und Kultur, wie das deutsche Goethe-Institut, das spanische Instituto Cervantes oder das British Council. Ein wesentlicher Unterschied zu diesen Instituten beruht in der Organisation. So ist in China die Kulturpolitik traditionell von oben vorgegeben, so dass chinesische Kulturinstitute über eine wesentlich geringere Unabhängigkeit verfügen.
Die Initiative zur Gründung der Institute kam vom ehemaligen chinesischen Botschafter in Berlin, Herrn Lu Qiutian. Das erste Institut wurde im November 2004 in Seoul gegründet. Zum Ende des Jahres 2006 dürften es an die 40 Institute sein. Diese sollen bis zum Jahre 2010 auf etwa 200 anwachsen. Heute lernen etwa 30 Mio. Nichtchinesen die chinesische Sprache, in Deutschland etwa 10.000, was mit steigender wirtschaftlicher Bedeutung Chinas noch zunehmen dürfte. So gehen Schätzungen von bis zu 100 Mio. aus.
Finanziert werden die Institute jeweils zur Hälfte vom Gastland und von China, in den Ländern der dritten Welt werden sie vollständig von der chinesischen Volksrepublik übernommen.
Bei der Gründung der Institute wird auf die bestehende Infrastruktur der Gastländer zurückgegriffen, wie Hochschulen, Verbänden oder Handelskammern. So wurden die Institute in Berlin und Nürnberg in den Räumen der Freie Universität Berlin bzw. der Universität Erlangen-Nürnberg eingerichtet. Das Konfuzius-Institut an der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, wurde am 6 Dezember 2006 feierlich eröffnet. Sprachkurse werden seit Februar 2007 angeboten. Weitere Gründungen sind an den Universitäten Frankfurt, Heidelberg, Hamburg und Leipzig geplant.
Weblinks
- Bericht in der "DIE WELT"
- bericht in der Wirtschaftswoche
- Konferenz der Konfuzius-Institute
- Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen
- Konfuzius-Institut Berlin
- Konfuzius-Institut Düsseldorf
- Verzeichnis Konfuziusinstitute weltweit
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Konfuzius-Institut, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
