Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Kompensator (Waffentechnik)

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.


Ein Kompensator ist eine Erweiterung für Kurz- und Langwaffen, die am Ende des Laufes montiert wird. Er hat eine zylindrische Form und ist je nach Ausführung mit Bohrungen oder Schlitzen versehen. Das Kaliber des Kompensators ist im Regelfall ein wenig größer als das Kaliber der Waffe.

Nachdem das Projektil die erste Bohrung passiert hat, beginnen die zur Beschleunigung des Geschosses verwendeten Treibgase seitlich aus dem Kompensator auszuströmen. Die Gaswirbel, die ohne Verwendung eines Kompensators an der Mündung entstehen, werden so verringert. Dies kann zu einer stabileren Flugbahn des Geschosses führen.

Ein für den Schützen positiver Effekt ist eine Verminderung des Hochschlags: Werden die Bohrungen nach oben, rechts und links angelegt, wird die Waffe beim Schuss nach unten gedrückt. Die seitlichen Bohrungen verhindern dabei ein Ausgleiten zur Seite.

Dieser Vorteil wirkt sich aber für Personen neben dem Schützen negativ aus: Sie werden durch die umgelenkten Gase und Pulverrückstände belästigt oder sogar gefährdet. Aus diesem Grund ist die Verwendung eines Kompensators auf vielen Schießständen nicht erlaubt.

Ein Kompensator sollte genau auf die Waffe und die verwendete Munition (Geschossgewicht, Mündungsgeschwindigkeit) abgestimmt sein, damit er eine optimale Wirkung entfalten kann.

Bei bewaffneten Konflikten wird in der Regel dann auf einen Kompensator verzichtet, wenn verdeckte Operationen durchgeführt werden müssen: Der Kompensator erzeugt durch Streuung noch brennender Treibgase ein weithin sichtbares Mündungsfeuer. Hier wird stattdessen ein Mündungsfeuerdämpfer zum Einsatz kommen.

Persönliche Werkzeuge