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Kombinatorische Chemie
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Die Kombinatorische Chemie versucht, durch Kombination und Variation verschiedener Reste an einem Grundgerüst eine Vielzahl von Molekülen herzustellen, aus der diejenigen mit den gewünschten, bzw. optimierten Eigenschaften herausgesucht werden müssen. Zur Synthese werden meistens Roboter und standardisierte Reaktionsabläufe genutzt.
Der bevorzugte Anwender ist die Medizinische Chemie bzw. die Pharmakologie. Dort werden mit Hilfe der kombinatorischen Chemie neue Wirkstoffe gefunden oder optimiert. Während in der Anfangsphase Anfang der 1980er Jahre versucht wurde, eine möglichst große Zahl von Verbindungen, sogenannte Bibliotheken, herzustellen, ging der Trend später zur Synthese von aufgereinigten und gut charakterisierten Einzelverbindungen. Der Übergang zur Parallelsynthese wurde damit fließend.
Weblinks
- SmiLib - Eine kostenlose Open-Source-Software zur schnellen Enumerierung kombinatorischer Bibliotheken
- http://www.combichemistry.com Einführung und Glossar (auf Englisch)
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| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Kombinatorische_Chemie, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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