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Kohlenhobel
Aus Kefk.
Ein Kohlenhobel ist eine Maschine, die im Bergbau beim Abbau von Kohleflözen eingesetzt wird. Sie schält die Kohle am Vorderende ähnlich einem Hobel ab. Der Kohlenhobel selbst ist antriebslos. Er ist in ein Kettenband integriert, dass über Antriebsmotoren, die sich an den Strebenden befinden, am Kohlenstoß entlang bewegt wird. Bei jeder Fahrt schält der Hobel eine fünf bis 10 cm dicke Schicht vom Flöz ab. Diese Methode nennt sich aufgrund der Arbeitsweise auch schälende Gewinnung. Entsprechend der Kohlenhärte und der geologischen Verhältnisse werden unterschiedliche Bauweisen eingesetzt, wie Gleit-, Reißhaken-, Kompakt- oder Gleitschwerthobel.
Erste Versuche, die Kohle schälend zu gewinnen, reichen bis in das Jahr 1936/37 zurück.
Erfinder des Kohlenhobels war der aus dem Saarland stammende Maschinenfahrsteiger Konrad Grebe, der aufgrund seiner bahnbrechenden Erfindung im Jahr 1943 zum "Pionier der Arbeit" ernannt wurde. Der erste Kohlehobel wurde im Bergwerk Ibbenbüren getestet und eingesetzt
