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Koeffizient
Aus Kefk.
Mathematik
In der Mathematik ist ein Koeffizient (v. lat.: coefficere = mit bewirken) ein Faktor, der zu einem bestimmten Objekt, wie einer Variable oder einem Basisvektor gehört. Normalerweise werden Objekte und Koeffizienten in der gleichen Reihenfolge indiziert, sodass sich Ausdrücke wie
- a1x1 + a2x2 + a3x3+...
ergeben, mit an als dem Koeffizienten der Variablen xn für jedes n = 1, 2, 3, ...
Einfaches Beispiel: Der Koeffizient von 9x2 ist 9.
Beispiele für wichtige mathematische Koeffizienten:
- Binomialkoeffizient,
- Taylor-Koeffizienten (siehe Taylor-Reihe),
- Fourier-Koeffizienten (siehe Fourier-Reihe),
- Clebsch-Gordan-Koeffizient (nach Alfred Clebsch (1833-1872) und Paul Albert Gordan (1837-1912)).
Physik
In der Physik ist ein Koeffizient meist eine dimensionslose Verhältniszahl, die eine Eigenschaft bestimmter Materialien, bestimmter Körper beschreibt. In älterer technischer Literatur werden Koeffizienten auch „Beiwerte“ genannt. Beispiele:
- Haftreibungskoeffizient, Gleitreibungskoeffizient
- Strömungswiderstandskoeffizient („cw-Wert“)
- Wärmeübergangskoeffizient
Jedoch wird bei weitem nicht jede dimensionslose physikalische Konstante als Koeffizient bezeichnet. Gegenbeispiele:
- Fundamentale Naturkonstanten wie die Feinstrukturkonstante
- Verhältniszahlen aus Ähnlichkeitsgesetzen wie die Reynolds-Zahl
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