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Kloster St. Salvator Griesbach

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Bild:Sankt Salvator bei Griesbach.jpg
Die Klosteranlage St. Salvator

Das Kloster St. Salvator Griesbach ist ein ehemaliges Kloster der Prämonstratenser in Griesbach im Rottal in Bayern in der Diözese Passau.

Geschichte

Das St. Salvator geweihte Kloster wurde 1289 durch Wernhard und Friedrich Pöringer gegründet, bis 1309 war es Einsiedelei, dann Kloster der Prämonstratenser. Es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Die frühere Klosterkirche wurde 1899 Pfarrkirche. Die Klostergebäude wurden teilweise abgerissen. In einem Teil des Ostflügels wurde der Pfarrhof untergebracht, in einem anderen Teil der erhaltenen Klostergebäude eine Brauerei eingerichtet. Angeblich stammt das Rezept des berühmten Münchener Paulaner-Salvator-Bieres aus der Brauerei des Klosters St.Salvator.

Die ehemalige Klosterkirche

Die Kirche wurde nach einem Klosterbrand von 1632 bis 1645 durch den italienischen Baumeister Bartolomeo Viscardi unter Abt Michael Lantzensperger erbaut. 1703 brannte die Abtei nieder. Erst 1751 konnte die Kirche wieder fertiggestellt werden. Sie ist eine Wandpfeilerkirche mit Fresken von Franz Anton Rauscher. Die Heiligenfiguren schuf Josef Deutschmann. Der Hochaltar aus dem Jahr 1640 wurde 1782 von ihm umgestaltet. Er zeigt Christi Himmelfahrt. In sechs Seitenkapellen befinden sich die weiteren Altäre. Zunächst Maria mit dem Kind, auf der anderen Seite Maria bei ihrer Mutter Anna. Dann folgen jeweils die Altäre des hl. Norbert und des hl. Erasmus, danach die des hl. Florian und des hl. Sebastian.

Weblink

Koordinaten: 48° 27′ 08″ N, 13° 11′ 38″ O

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