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Kleinsiedlung
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Eine Kleinsiedlung oder Siedlungsstelle bezeichnet ein Wohngebäude mit Nutzgarten und landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen. In der Baunutzungsverordnung BauNVO in sogenannten Kleinsiedlungsgebieten geregelt und städtebaulich gefaßt. Kleinsiedlungen sind in der Regel im Rahmen einer Organisierten Gruppenselbsthilfe entstanden und entstammen dem Selbstversorgungsgedanken für die Bevölkerung.
Kleinsiedlungen sind heutzutage im Sinne des flächensparenden Bauens nicht mehr ganz zeitgemäß - viele der mit teilweise sehr großen Grundstücken ausgestatteten Kleinsiedlungen werden baulich nachverdichtet. Kleinsiedlungen sind häufig in Siedlergemeinschaften unter dem Dach des Deutschen Siedlerbundes organisiert und pflegen ein mehr oder minder ausgeprägtes soziales Gemeinschaftsleben. Kleinsiedlungen sind frühe Formen von Sozialen oder Gruppen-Wohnprojekten.
Typischer Kleinsiedlungsbau der 50er Jahre mit separatem Stallgebäude in Kiel |
Kleinsiedlung der 50er Jahre mit Stallanbau |
Kleinsiedlung der 50er Jahre als Kettenhaus mit Stall- und Nebengäude zwischen den Wohnhäusern in Reinbek, Schleswig-Holstein |
Typischer Grundriss eines Kleinsiedlungsgebäudes mit integriertem Stall im Erdgeschoss, 1951 |
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