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Klaus-Eckhard Walker
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Klaus-Eckhard Walker (* 8. November 1952 in Trier) ist seit 1991 Oberbürgermeister von Rastatt.
Nach seinem Abitur studierte er zwischen 1974 und 1981 Jura, Politikwissenschaft und Philosophie in Trier, Saarbrücken und Frankfurt am Main. Anschließend arbeitete er als Rechtsanwalt, bevor er Geschäftsführer des Landkreistages Saarland in Saarbrücken wurde. Am 20. Oktober 1991 wurde er mit 43,1 % der Stimmen zum Oberbürgermeister der Stadt Rastatt gewählt. Bei seiner Wiederwahl am 12. September 1999 legte er bei einer Wahlbeteiligung von rund 57 % fast exakt 2000 Stimmen zu und gewann gegen die damalige Kämmererin der Stadt Karlsruhe mit 51,3 % der abgegebenen Stimmen. Walker beabsichtigt am 16. September sich ein weiteres Mal um den OB - Sessel in Rastatt zu bewerben. Die Parteien haben bereits signalisiert, auf eigene Bewerber zu verzichten.
Im Sommer 2005 ist Walker aus Protest gegen die Parteipolitik von Altbundeskanzler Gerhard Schröder aus der SPD ausgetreten.
Im Frühjahr 2007 erlangte Walker sogar Aufmerksamkeit in der türkischen Presse: Wie HÜRRIYET am 15.3.2007 auf ihrer Titelseite meinte, habe Rastatts Oberbürgermeister Klaus Eckhard Walker „das Maß diesmal überschritten".
In der vorausgegangenen Woche war der stellvertretende italienische Außenminister Franco Danieli nach Stuttgart gereist, um mit Kultusminister Rau über die Entscheidung Rastatts zu sprechen, für muttersprachlichen Unterricht keine Schulräume mehr zur Verfügung zu stellen. Daraufhin hatte Danieli erklärt, dass man eine Klage von italienischen Eltern vor dem Europäischen Gerichtshof unterstützen werde. Die Antwort von Rastatts Oberbürgermeister war deutlich: „in Deutschland gelten deutsche Gesetzte. Wenn es ihnen nicht gefällt hier mit uns zusammenzuleben, können sie gerne in ihr geliebtes Italien zurückkehren."
Diese Aussagen stellt die Zeitung nun in eine Reihe und macht eine Sammlung der „Schock-Aussagen". Am 21. Juli 2003 hatte Walker gesagt, die Bewohner des Asylbewerberheimes sollten sich an die Gepflogenheiten ihres Gastlandes halten, ansonsten sollten sie „in den Kongo zurückgehen, wo sie ums Feuer tanzen können, bis sie schwarz werden, was sie aber schon sind". Anlass dieser Aussage war eine Reggaeparty, die dem in unmittelbarer Nähe lebenden Walker offenbar gestört hatte.
Im Dezember hatte er türkischen Eltern empfohlen, „sie sollten doch bitte umziehen, wenn ihnen die Entscheidung des Stadtrats nicht gefällt". Und nun die Aussagen an die italienischstämmigen Bürger.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Walker, Klaus-Eckehard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker |
| GEBURTSDATUM | 8. November 1952 |
| GEBURTSORT | Trier |
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