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KkStB 5
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| StEG I / StEG 23.01–26 / kkStB 5 / BBÖ 5 / MÁV 223.0 / GySEV 201–206 | |
|---|---|
| Bild:StEG I 122.jpg | |
| Technische Daten | |
| Bauart | 1B1n2 |
| Baujahr | ab 1882 |
| Zylinder-Ø | 430 mm |
| Kolbenhub | 650 mm |
| Treibrad-Ø | 1820 mm |
| Laufrad-Ø vorne | 1120 mm |
| Laufrad-Ø hinten | 1120 mm |
| fester Radstand | 2100 mm |
| Gesamtradstand | 5700 mm |
| Gesamtradstand + Tender | 11841 mm |
| Heizfl. d. Rohre | 133,14 m² |
| Anz. d. Rohre | 163 |
| Heizfl. d. Feuerbüchse | 10,36 m² |
| Rostfl. | 2,306 m² |
| Dampfdruck | 9 |
| Gewicht (leer) | 42,75 |
| Adhäsionsgewicht | 26,45 t |
| Dienstgewicht | 47,75 t |
| gekuppelt mit Tender | 7.01–26 |
| Länge | 9,226 m |
| Höhe | 4,320 m |
| Vmax | 80 km/h |
Die Dampflokomotivreihe kkStB 5 war eine Schnellzug-Schlepptenderlokomotivreihe der kkStB, deren Lokomotiven ursprünglich von der StEG stammten.
Da die StEG mit französischem Kapital gegründet worden war, war bei ihren Lokomotiven ein Einfluss aus Frankreich vorhanden. Dies gilt auch für die Lokomotiven dieser Reihe, die den von Polonceau für die Paris-Orleans-Bahn gebauten Maschinen ähnelten. Die StEG ließ 58 Stück dieser als Kategorie I bezeichneten Lokomotiven bauen. Davon baute 35 Stück mit den Bahnnummern 65–74 und 89–113 die Lokomotivfabrik der StEG als Type 77 und 23 Stück mit den Nummern 75–88 und 114–122 Hanomag. Die 1B1-Bauart hat den Vorteil, dass ein größerer Kessel als bei einer 2'B-Bauart untergebracht werden konnte. Da aber als Rückstellvorrichtung für die Laufachsen nur Keilflächen vorhanden waren, ging das auf Kosten der Fahreigenschaften. Die meisten Maschinen erhielten später einen eindomigen Ersatzkessel.
Die Maschinen dieser Reihe waren in Wien Ost und Wessely stationiert.
Nach der Trennung der StEG in den österreichischen und in den ungarischen Teil, verblieben 26 Stück im österreichischen Teil (StEG-Reihe 23.01–26), die restlichen bildeten bei der MÁV die Reihe 223.0. Die 26 österreichischen Loks kamen als Reihe 5 zur kkStB und in weiterer Folge zur BBÖ, die je 3 Stück 1923 und 1924 an die GySEV (201–206) verkaufte und die anderen Maschinen bis 1928 aus ihrem Bestand ausschied.
Literatur
- Lokomotiv-Typen der k.k. landesbef. Maschinen-Fabrik in Wien der priv. österreichisch-ungarischen Staats-Eisenbahn-Gesellschaft, M. Engel & Sohn, k.k. Hof-Buchdruckerei und Hof-Lithographie, Wien, 1888
- Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918, Verlag Slezak, 1978. ISBN 3-900134-40-5
- Griebl, Slezak, Sternhart: BBÖ Lokomotiv-Chronik 1923–1938, Verlag Slezak, 1985. ISBN 3-85416-026-7
- Bernhard Schmeiser: Lokomotiven von Haswell, StEG und Mödling 1840–1929, Nachdruck: Verlag Slezak, Wien, 1992. ISBN 3-85416-159-X
- Heribert Schröpfer: Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen - Dampflokomotiven BBÖ und ÖBB, alba, Düsseldorf, 1989, ISBN 3-87094-110-3
- Johann Stocklausner: Dampfbetrieb in Alt-Österreich, Verlag Slezak, Wien, 1979, ISBN 3-900134-41-3
kkStB: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender | Wasserwagen
BBÖ: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender
ÖBB: Dampflokomotiven | Dampftriebwagen | Schlepptender
Alte Staatsbahnen: SStB | NStB | ÖStB | SöStB | LVStB | Tiroler StB
Privatbahnen: KFNB | ÖNWB | SB | sonstige Privatbahnen
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