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KkStB 329

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kkStB 329 / BBÖ 329 / ČSD 354.6 / FS 687 / JDŽ 107 / PKP Ol11 / MÁV 323
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Technische Daten
Bauart 1'C1' n2v
Baujahr 1907–1909
Zylinder-Ø 450/690 mm
Kolbenhub 720 mm
Treibrad-Ø 1614 mm
Laufrad-Ø vorne 870 mm
Laufrad-Ø hinten 870 mm
fester Radstand 4000 mm
Gesamtradstand 8030 mm
Gesamtradstand + Tender 13846 mm
Heizfl. d. Rohre 138,5 m²
Anz. d. Rohre 218
Heizfl. d. Feuerbüchse 14,2
Rostfl. 3,0 m²
Dampfdruck 15
Gewicht (leer) 54,2 t
Adhäsionsgewicht 43,0 t
Dienstgewicht 59,7 t
gekuppelt mit Tender 9, 56, 156, 256, 76, 86, 88
Länge 15,935 m
Höhe 4,570 m
Vmax 80 km/h

Die Dampflokomotivreihe kkStB 329 war eine Personenzug-Schlepptenderlokomotivreihe der kaiserlich-königlichen österreichischen Staatsbahnen (kkStB).

Zur Verbesserung des Personennahverkehrs beschaffte die kkStB 1C-n2v-Tenderlokomotiven der Reihe 229. Beim Personenfernverkehr sollten die bis dahin eingesetzten zweifach gekuppelten Schlepptenderlokomotiven ebenfalls durch dreifach gekuppelte Maschinen ersetzt werden. Karl Gölsdorf übernahm für diese Konstruktion das Fahrwerk der 229 unverändert. Die bessere Gewichtsverteilung erlaubte einen größeren Rost, der für die schlechte österreichische Kohle besser geeignet war. Die Maschinen erhielten den Clench-Gölsdorf-Dampftrockner.

Die kkStB beschaffte von 1907 bis 1909 93 Stück dieser als Reihe 329 bezeichneten Lokomotiven, die von der Lokomotivfabrik Floridsdorf, der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik, der Lokomotivfabrik der StEG und der Böhmisch-Mährischen Maschinenfabrik geliefert wurden.

Durch den guten Erfolg dieser Maschinen überzeugt kaufte auch die MÁV 65 Stück dieser später als 323 bezeichneten Maschinen. Zwei Stück gingen 1908 an die k.u.k. Heeresbahn Banjaluka–Doberlin.

Nach dem Ersten Weltkrieg blieben nur 20 Stück bei der BBÖ, die in Wien Ost stationiert wurden. Die Deutsche Reichsbahn ordnete 1938 noch 14 Stück als 35.1 ein und versetzte sie 1941 nach Krakau, sodass sich nach 1945 keine einzige Lok dieser Reihe mehr auf österreichischem Staatsgebiet befand. Daher hatten die ÖBB auch keine mehr in ihren Stand.

Polen bezeichnete die der PKP zugeteilten Maschinen als Reihe Ol11. Im Zuge der Kampfhandlungen des Zweiten Weltkrieges kamen 19 Stück der polnischen Loks als 35.115–133 zur DRB. Die jugoslawischen Loks der Reihe 329 wurden als Reihe JDŽ 107 eingeordnet. Italien reihte sie als FS 687 ein.

38 Maschinen kamen nach 1918 zur ČSD, die 35 davon als Reihe 354.650–685 einordnete. Bis 1931 wurden alle auf Heißdampf-Zwillingslokomotiven umgebaut, wobei auch andere Verbesserungen wie eine einschienige Kreuzkopfführung, elektrische Beleuchtung und Druckluftbremsausrüstung durchgeführt wurden. Die Umgebauten Maschinen wurden als 354.601–635 bezeichnet und waren der Reihe 354.7 (ehemalige 429) durchaus ebenbürtig. Die letzten wurden erst 1968 ausgemustert.

Literatur

  • Heribert Schröpfer: Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen - Dampflokomotiven BBÖ und ÖBB, alba, Düsseldorf, 1989, ISBN 3-87094-110-3
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort KkStB_329, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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