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KkStB 19
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| Bild:Icon falscher Titel.svg | Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „kkStB 19“. Diese Schreibweise ist aufgrund technischer Einschränkungen nicht möglich. |
| UWB II / LCJE IIId / EUGE II/ kkStB 19 / MÁV 238.0 / BBÖ 19 / PKP Oc13 | |
|---|---|
| Bild:KkStB 19 05.jpg | |
| Technische Daten | |
| Bauart | 1Bn2 |
| Baujahr | 1870–1872 |
| Zylinder-Ø | 400 mm |
| Kolbenhub | 632 mm |
| Treibrad-Ø | 1495 mm |
| Laufrad-Ø vorne | 1175–1180 mm |
| Laufrad-Ø hinten | – |
| fester Radstand | 3160 mm |
| Gesamtradstand | 3160 mm |
| Gesamtradstand + Tender | 10470 mm |
| Heizfl. d. Rohre | 120,0 m² |
| Anz. d. Rohre | 186 |
| Heizfl. d. Feuerbüchse | 8,1 m² |
| Rostfl. | 1,71 m² |
| Dampfdruck | 10 |
| Gewicht (leer) | 30,8 t |
| Adhäsionsgewicht | 24,5 t |
| Dienstgewicht | 35,8 t |
| Tender | 40 |
| Länge | k.A. |
| Höhe | k.A. |
| Vmax | 60 km/h |
Die Dampflokomotivreihe kkStB 19 war eine Schnellzug-Lokomotivreihe der kkStB , deren Lokomotiven ursprünglich von der Ersten Ungarisch-Galizische Eisenbahn (EUGE), der Ungarischen Westbahn (UWB) und der Lemberg-Czernowitz-Jassy Eisenbahn-Gesellschaft (LCJE) stammten.
Die Lokomotiven dieser Reihe waren im wesentlichen baugleich und erhielten in den 1890er Jahren neue Kessel. Die Tabelle gibt die Daten nach der Neubekesselung wieder.
Inhaltsverzeichnis |
KkStB 19.01–03 (EUGE)
Die EUGE beschaffte drei Maschinen dieser Reihe 1874, gab ihnen die Reihenbezeichnung II und die Bahnnummern 8", 9" und 21". (Die D-Kuppler der Reihe EUGE IV, die davor diese Nummern trugen, wurden 1874 an die MÁV verkauft.) Die drei Lokomotiven wurden von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik geliefert.
Als die EUGE 1889 verstaatlicht wurde, wurden die Maschinen bei der kkStB 19.01–03. Die 19.01 war 1917 noch im Stand der kkStB, in den Wirren des Kriegsendes verliert sich ihre Spur. Die beiden anderen Maschinen wurden schon vorher ausgeschieden.
KkStB 19.04–07 (UWB)
Die UWB wurde 1889 zwischen der kkStB und der MÁV aufgeteilt. Der größte Teil der Strecken, aber auch des rollenden Materials ging dabei an die MÁV. Ein paar Lokomotiven, so auch vier Stück der insgesamt 14 Stück zählenden Reihe II der UWB, kamen als 19.04–07 zur kkStB. Die Maschinen wurden von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik (Sigl) 1870 bis 1872 geliefert.
Nach dem Ersten Weltkrieg kamen drei Maschinen zur PKP, die sie als Oc13 bezeichnete und vor 1926 auschied, und eine, die 19.06, unter Beibehaltung der Nummer zur BBÖ, die sie 1925 aus ihrem Bestand schied.
KkStB 19.08–11 (LCJE)
Die LCJE beschaffte diese vier Maschinen 1873 bei Sigl in Wien, gab ihnen die Reihenbezeichnung IIId, zunächst die Nummern 28" bis 31", aber ab 1878 128 bis 131.
Bei der kkStB hießen sie dann 19.08–11. 1917 waren noch zwei (19.09 und 10) im Stand der kkStB, nach Kriegsende scheinen sie nicht mehr auf.
Literatur
- Verzeichnis der Lokomotiven, Tender, Wasserwagen und Triebwagen der k. k. österreichischen Staatsbahnen und der vom Staate betriebenen Privatbahnen nach dem Stande vom 30. Juni 1917, 14. Auflage, Verlag der k. k. österreichischen Staatsbahnen, Wien, 1918
- Karl Gölsdorf: Lokomotivbau in Alt-Österreich 1837–1918, Verlag Slezak, 1978. ISBN 3-900134-40-5
- Helmut Griebl, Josef Otto Slezak, Hans Sternhart: BBÖ Lokomotiv-Chronik 1923–1938, Verlag Slezak, Wien, 1985, ISBN 3-85416-026-7
- Johann Stocklausner: Dampfbetrieb in Alt-Österreich, Verlag Slezak, Wien, 1979, ISBN 3-900134-41-3
kkStB: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender | Wasserwagen
BBÖ: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender
ÖBB: Dampflokomotiven | Dampftriebwagen | Schlepptender
Alte Staatsbahnen: SStB | NStB | ÖStB | SöStB | LVStB | Tiroler StB
Privatbahnen: KFNB | ÖNWB | SB | sonstige Privatbahnen
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