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Kirchenschatz
Aus Kefk.
Als Kirchenschatz, häufig auch Domschatz, versteht man heute das Ensemble der historischen Kunstschätze einer Kirche, gewöhnlich von Kathedralen oder Stiftskirchen, die meist in den Kirchen zugeordneten Schatzkammern oder Diözesanmuseen aufbewahrt und ausgestellt werden. Historisch war der Schatz einer Kirche das in ihr geborgene Heiltum in Form einer möglichst großen Sammlung von Reliquien, die auch für den Gläubigen unsichtbar in Altargräbern oder in diesen nicht zugänglichen Schatzkammern geborgen sein konnten.
Aufgrund des Bestrebens geistlicher und weltlicher Stifter nach Repräsentation gelangten viele Kirchen im Laufe der Jahrhunderte zu Beständen an kostbar ausgestatteten und mit Buchmalereien verzierten Bibeln, Evangeliaren und anderen liturgischen Schriften wie Messbüchern, liturgischen Gewändern, Gefäßen, Reliquiaren, Heiligenfiguren und Gemälden. Trotz Bilderstürmen, Säkularisierungen, Verkäufen aus Geldnot und anderen Verlusten ist vieles davon erhalten oder auch zurückerworben worden. Die museale Aufbereitung dieser Schätze begann meist erst im 20. Jahrhundert.
Siehe auch
- Diözesanmuseum Bamberg
- Basler Münsterschatz
- Essener Domschatz
- Diözesanmuseum Freising
- Halberstädter Domschatz
- Erzbischöfliches Diözesanmuseum und Domschatzkammer Paderborn
- Domschatz- und Diözesanmuseum (Passau)
- Quedlinburger Domschatz
- Bistumsmuseen Regensburg
- Domschatzkammer Köln
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