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Kinemacolor
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Kinemacolor war eines der ersten Verfahren, um Farbe in Filme zu bringen. Zuvor wurden Bilder einzeln koloriert.
Der britische Fotograf George Albert Smith (* 1864, † 1948) entwickelte Kinemacolor 1906. Das Verfahren arbeitet mit 32 Einzelbildern pro Sekunde, von denen abwechselnd je eines durch einen Rotfilter und einen Grünfilter belichtet werden. Dadurch erhält man 16 Frames durch den Rotfilter belichtet und 16 durch den Grünfilter. Der Wechsel der Farbfilter wird durch eine Drehscheibe vor dem Objektiv ermöglicht.
Eine Weiterentwicklung ist das Biocolorverfahren, bei dem keine Farbfilter mehr benötigt werden, da eine rote Farbabstufungsschicht auf der Vorderseite des Films und eine grüne Farbabstufungsschicht auf der Rückseite angebracht sind.
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