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Kennzahlmethode
Aus Kefk.
Im Rahmen der Personalwirtschaft ist die Kennzahlmethode ein Weg zur Ermittlung des quantitativen Personalbedarfs.
Die Ermittlung der Zahl der benötigten Mitarbeiter richtet sich bei dieser Methode nach dem erwarteten Arbeitsanfall. Dieser ergibt sich in der Regel aus dem Absatz- und/oder dem Produktionsplan. Aufgrund der darin enthaltenen Mengen ermittelt die Arbeitsvorbereitung die Produktionszeit pro Mengeneinheit. Die benötigte Gesamtzeit ergibt sich aus der Multiplikation der Menge mit der Produktionszeit pro Stück. Diese wird durch die durchschnittliche Arbeitszeit eines MA pro Monat dividiert. Zusätzlich müssen urlaubs-, krankheitsbedingte und andere Ausfallzeiten durch einen Ausfallzuschlag (Verteilungszuschlag) addiert werden.
Beispiel
Ein Unternehmen plant die Produktion von 900 Einheiten. Pro Einheit wurde eine Produktionszeit von 8 Stunden ermittelt. Die durchschnittliche monatliche Arbeitszeit pro MA beträgt 155 Stunden. Für urlaubs-, krankheits- oder maschinenausfallbedingte Zeiten wird ein Ausfallsatz von 14 % berechnet.
Personalbedarf = (900*8)/155 = 46,45 Mitarbeiter
Zuschlag 14 % von 46,45 = 7,56 Mitarbeiter
Gesamtbedarf = 46,45 + 7,56 = 54.01 Mitarbeiter = 86% + 14% = 100%
Dieser Soll-Bedarf wird nun mit dem Ist-Bestand verglichen:
| Soll-Bestand | 54 Mitarbeiter |
| Ist-Bestand | 49 Mitarbeiter |
| - Abgänge (Wehrdienst usw.) | 6 Mitarbeiter |
| + Zugänge | 5 Mitarbeiter |
| = Über- bzw. Unterdeckung | 6 Mitarbeiter |
