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Keflavík

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Bild:Keflavik Kirche.jpg
Keflavíkurkirkja
Bild:Keflavik.jpg
Im Hafen von Keflavík

Keflavík [ˈkjɛβlaviːk] (dt. "Treibholzbucht") ist eine Hafenstadt in Südwestisland. Keflavík schloss sich mit den umliegenden Ortschaften Njarðvík und Hafnir zur Gemeinde Reykjanesbær mit 11.928 Einwohnern (Dezember 2006) zusammen. Keflavík ist mit 8.155 Einwohnern (2006) der größte Ort der Halbinsel Reykjanesskagi und sechstgrößte Stadt des Landes.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Name der Stadt (siehe oben) soll auf den ersten Siedler Ingólfur Arnarson zurückgehen, dessen Sklaven fanden hier auf der Suche nach den Hauspfosten ihres Herrn nur Treibholz. Im 16. Jahrhundert wurde Keflavík erstmals als englischer Handelsplatz erwähnt und entwickelte sich später zum Fischereistandort. Der Ort blieb ein wichtiger Handelposten und erhielt 1949 das Stadtrecht.

Wirtschaft und Infrastruktur

Neben dem Hafen und der früheren US-Luftwaffenbasis macht der Flughafen Leifur Eriksson Keflavík zu einem der bedeutendsten Orte Islands.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswertes bietet der Hafen, hier finden sich noch diverse historische Gebäude wie das rote Wohnhaus des dänischen Kaufmanns Peter Duus aus dem 19. Jahrhundert (Duushús). Unweit davon steht das Fischerdenkmal des isländischen Künstlers Ásmundur Sveinsson.

Auch die kleine helle Kirche Keflavíkurkirkja von 1915 und das Hafengelände mit dem eher unauffälligen weiß-blauen Leuchtturm Vatnsnesviti sind sehenswert.

Njarðvík, die westliche Nachbarstadt von Keflavík, die praktisch aus zwei kleineren Städten besteht, schließt mit seinem nördlichen Teil nahezu übergangslos an das Stadtgebiet an. Die Entfernung zur Hauptstadt Reykjavík beträgt etwa 40 Kilometer.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Keflavík – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Siehe auch

Koordinaten: 63.98° N, 22.55° W

Wikipedia
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