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Karolinska Institutet
Aus Kefk.
| Karolinska Institut | ||
| KI | ||
| ||
| Name auf Schwedisch | Karolinska Institutet | |
| Name auf Lateinisch | ||
| Motto | Att förbättra mänsklig hälsa | |
| Gründungsjahr | 1810 | |
| Schultyp | Medizinische Universität | |
| Rektor | Prof. Harriet Wallberg-Henriksson | |
| Ort | Solna bei Stockholm, Schweden | |
| Studierende | 9.000 Studenten (2004) | |
| Wiss. Angestellte | 3.600 (2004) | |
| Doktoranden | 1.500 (2004) | |
| Mitglied in | EUA; LERU | |
| Webseite | www.ki.se/ | |
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Karolinska Institutet (auch in übersetzter Form: Karolinska Institut) kurz KI, ist eine medizinische Universität im schwedischen Solna bei Stockholm. Das KI vereinigt 40 % der schwedischen medizinischen Forschung an Hochschulen und Universitäten und gilt als eine der besten medizinischen Forschungseinrichtungen der Welt. An das KI ist auch das Karolinska Universitätskrankenhaus angegliedert.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Das Institut wurde im Jahre 1810 durch den schwedischen König Karl XIII. gegründet um die Ausbildung der Militärsanitäter zu verbessern, da im Krieg 1808-1809 gegen Russland ein Drittel der verwundeten Soldaten in den Feldlazaretten gestorben war. Zunächst erhielt es den Namen Kongl. Carolinska medico-chirurgiska institutet. Einer der Gründer war unter anderem der Chemiker Jöns Jacob Berzelius. Im Jahre 1861 wurde das Institut in den Rang einer Universität erhoben. Alfred Nobel bestimmte in seinem Testament, dass das KI die Preisträger des nach ihm benannten Nobelpreises in Medizin oder Physiologie ernennen sollte. Insgesamt haben seit dieser Zeit 5 Forscher des KI den Nobelpreis erhalten. Im 20. Jahrhundert wurden mehrere Institutionen und Hochschulen an das KI angegliedert, so dass es heutzutage ca. 3000 Studenten hat.
Berühmte am KI tätige Personen
- Jöns Jacob Berzelius (1779-1848; Professor am KI), erfand die heutzutage verwendete chemische Notation und gilt als einer der Väter der modernen Chemie. Er entdeckte die chemischen Elemente Silizium, Selen, Thorium und Cer
- Carl Gustaf Mosander (1792-1858; Schüler von Berzelius und 1836 dessen Nachfolger), entdeckte die Elemente Lanthan, Erbium und Terbium.
- Patrik Haglund (1870-1937), Orthopäde
- Hugo Theorell (1903-1982), Nobelpreisträger in Physiologie oder Medizin 1955
- Torsten N. Wiesel (1924-), Nobelpreisträger in Physiologie oder Medizin 1981
- Pehr Edman (1916-1977), Chemiker
- Lars Leksell (1907-1986), Physiker, Erfinder der Radiochirurgie und des Gammamessers (Gamma Knife).
- Sune Bergström (1916-2004), Nobelpreisträger in Physiologie oder Medizin 1982 (zusammen mit Bengt I. Samuelsson und John Robert Vane).
- Bengt I. Samuelsson (1934-), Nobelpreisträger in Physiologie oder Medizin 1982 (zusammen mit Sune Bergström und John Robert Vane).
- Ragnar Granit (1900-1991), Nobelpreisträger in Physiologie oder Medizin 1967.
Siehe auch
- Königliche Technische Hochschule Stockholm
- Universität Stockholm
- Liste der Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin
Weblinks
Staatliche Universitäten: Universität Uppsala | Universität Lund | Universität Göteborg | Universität Stockholm | Universität Umeå | Universität Linköping | Karolinska Institutet | Königlich Technische Hochschule Stockholm | Technische Universität Luleå | Universität Karlstad | Universität Växjö | Universität Örebro | Mittuniversitetet | Schwedische Universität für Agrarwissenschaften
Unabhängige Institutionen: Technische Hochschule Chalmers | Handelshochschule Stockholm | Universität Jönköping
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Staatliche Hochschulen:
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Gymnastik- und Sporthochschule Stockholm |
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Opernhochschule Stockholm |
Tanzhochschule Stockholm |
Theaterhochschule Stockholm |
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(* Hochschulen, die auch Postgraduiertenkurse und -abschlüsse anbieten)
Unabhängige Programmanbieter: Designhochschule Beckmans | Ersta-Sköndal-Hochschule | Forstschule Gammelkroppa | Theologisches Seminar Johannelund | Rot-Kreuz-Hochschule | Königin-Sophia-Hochschule für Krankenpflege | Stockholms Musikpädagogisches Institut | Theologische Hochschule Stockholm | Theologisches Seminar Örebro
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