Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Karlsruher SC
Aus Kefk.
| Bild:Karlsruher SC Logo 3D.svg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Karlsruher Sport Club von 1894 Mühlburg-Phönix e.V. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spitzname(n) | KSC | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gegründet | 6. Juni 1894 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stadion | Wildparkstadion | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Plätze | 32.306 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Präsident | Hubert H. Raase | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Edmund Becker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Adresse | Adenauerring 17 76131 Karlsruhe | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Homepage | www.ksc.de | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Liga | 2. Bundesliga | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 2005/06 | 6. Platz | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Karlsruher Sport Club Mühlburg-Phönix e. V., meist kurz als Karlsruher SC oder KSC bezeichnet, ist mit rund 3.200 Mitgliedern (Stand März 2007) einer der größten Sportvereine der Stadt Karlsruhe.
In dem 1952 durch Fusion des Karlsruher FC Phönix mit dem VfB Mühlburg entstandenen Verein dominiert die Fußballabteilung: Neben der Männermannschaft, die derzeit (Saison 2006/07) in der 2. Bundesliga um Punkte kämpft, spielen auch die Frauenmannschaft (2. Liga Süd), die Nachwuchsmannschaft (KSC II, Regionalliga Süd) und die Jugendmannschaften durchweg höherklassig.
Des Weiteren betreibt der KSC auch eine Leichtathletikabteilung (gegründet 1922) und eine Boxabteilung (gegründet 1959), welche aber im Vergleich zum Fußball einen geringeren Stellenwert im Verein besitzen. Zwar brachten beide Abteilungen in früheren Jahrzehnten einige erfolgreiche Sportler hervor, doch mit Ausnahme des in den 1990er Jahren für den KSC kämpfenden Boxers Sven Ottke und der Leichtathletin Heike Drechsler, die Anfang der 2000er zwei Jahre lang für den Verein an den Start ging, hatten die Leistungen und Erfolge in den letzten Dekaden nur noch eine regionale Bedeutung.
Inhaltsverzeichnis
|
Geschichte
Die frühen Jahre des Fußballs in Karlsruhe
Die noch junge Sportart Fußball war Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Sportvereinen noch verpönt, so dass es in den 1880er Jahren zu den ersten Gründungen reiner Fußballvereine kam und dieser Trend sich um die Jahrhundertwende weiter verstärkte. Karlsruhe war neben Berlin in den frühen Jahren des Fußballs in Deutschland eine der Hochburgen, woran der in Karlsruhe lebende Walther Bensemann einen wesentlichen Anteil hatte. Zu den ältesten Fußballvereinen in Karlsruhe zählen die von Bensemann gegründeten International Football Club (1889) und Karlsruher FV (1891) sowie der FC Karlsruher Kickers (1893). Mit dem Karlsruher FC Phönix und dem 1. FSV Mühlburg (später VfB Mühlburg) folgten 1894 bzw. 1895 die Vorläufervereine des heutigen Karlsruher SC.
Die Vorgängervereine KFC Phönix und VfB Mühlburg
KFC Phönix
Am 6. Juni 1894 gründeten einige Mitglieder der Karlsruher Turngemeinde den Karlsruher FC Phönix. Nach dem Anschluss des Karlsruher SC Alemannia im Jahre 1912 hieß der Verein fortan KFC Phönix (Phönix Alemannia). Während des Zweiten Weltkriegs spielte der Verein ab 1943 gemeinsam mit Germania Durlach als Kriegssportgemeinschaft Phönix/Germania Karlsruhe.
Phönix Karlsruhe gehörte im Jahr 1900 zu den 86 Gründungsvereinen des DFB und war auch bald in den Meisterschaftsrunden erfolgreich. 1909 konnte Phönix erstmals die Südkreisliga gewinnen und später auch die Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft als Sieger beenden. In den Endrundenspielen besiegten die Karlsruher im Viertelfinale den FC Mönchengladbach und im Halbfinale den SC Erfurt und standen so erstmals im Finale. Dieses gewannen die Badener am 30. Mai in Breslau vor 1.500 Zuschauern mit 4:2 gegen BFC Viktoria 1889 und wurden Deutscher Meister. Schon knapp zwei Monate vor dem Meisterschaftsendspiel wurden erstmals zwei Spieler der späteren Meisterelf, Emil Oberle und Robert Neumaier, ins Team der Nationalmannschaft berufen; das Spiel der deutschen Auswahl am 4. April war nicht nur das erste Länderspiel, das in Karlsruhe stattfand, sondern gleichzeitig auch im sechsten Spiel der erste Sieg (1:0 gegen die Schweiz). Mit Karl Wegele (15 Länderspiele ab 1910) und Otto Reiser (ein Einsatz 1911) konnten sich in den folgenden Jahren noch zwei weitere Phönix-Spieler in der Nationalmannschaft beweisen.
In der folgenden Saison besiegten die „Blau-Schwarzen“ im Viertelfinale den VfB Leipzig, scheiterten dann aber im Halbfinale ausgerechnet am Stadtrivalen Karlsruher FV, der anschließend auch im Finale siegreich blieb und den Meistertitel 1910 errang. In den folgenden Jahren dominierte der KFV in der süddeutschen Verbandsstaffel, so dass Phönix zu keinen weiteren Endrundenteilnahmen mehr kam.
Die Stadt Karlsruhe verpachtete dem Verein, der bis dato im „Stadion an der Maxaubahn“ beheimatet war, nach dem Ersten Weltkrieg ein Gelände im Hardtwald nördlich der Innenstadt. 1923 später waren die Anlagen am „Wildpark“, Vorläufer des heutigen Wildparkstadions, fertiggestellt. Sportlich lag Phönix in den 1920er Jahren wie schon in den Jahren vor dem Krieg meist hinter dem Karlsruher FV, zeitweise stieg man sogar in die Zweitklassigkeit ab.
1933 qualifizierte sich der KFC Phönix als Meister der Bezirksliga Württemberg/Baden, Gruppe Baden, für die neu gegründete Gauliga, die damals höchste deutsche Spielklasse. Dort spielten sie mit einer Unterbrechung (Saison 1936/37), bis 1944 der Spielbetrieb kriegsbedingt eingestellt wurde. Phönix konnte sich aber in der von den drei Mannheimer Vereinen Waldhof, VfR und Neckarau dominierten Spielklasse, die von 1933 bis 1945 alle zwölf Meisterschaften der Gauliga Baden gewannen, nicht durchsetzen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte der KFC Phönix nicht mehr an frühere Erfolge anknüpfen. In der ersten Saison nach dem Krieg belegte man in der neu geschaffenen Oberliga Baden/Württemberg 1946 nur den 15. Platz und stieg ein Jahr später sogar in die Landesliga ab, wo der Verein bis zum Fusionsjahr 1952 spielte.
VfB Mühlburg
Der zweite Vorgängerverein des KSC hat selbst wiederum mehrere Vorgängervereine. Im Jahre 1895 wurde der 1. FV Sport-Mühlburg gegründet. 1905 erfolgte die Gründung des FC Mühlburg 1905, dem der 1. FV Sport Mühlburg geschlossen beitrat. Dieser fusionierte am 28. Juli 1933 mit dem VfB Karlsruhe zum VfB Mühlburg. Die Spielstätte der Mühlburger in der Honsellstraße nahe des Karlsruher Rheinhafens wurde am 3. September 1942 vollständig zerstört, nach dem Krieg aber wieder zu einem Stadion mit einem Fassungsvermögen von 30.000 Besuchern aufgebaut.
Die Mühlburger Vereine waren nicht ganz so erfolgreich wie die Karlsruher Konkurrenten Phönix und KFV. Der FC Mühlburg konnte sich zwar einige Jahre in der ersten Spielklasse halten, Erfolge stellten sich aber erst nach der Fusion zum VfB Mühlburg in den späten 1930er Jahren ein, als man badischer Pokalmeister wurde (1938 und 1939) und in den Kriegsjahren bis in die Zwischenrunde des Tschammerpokals, dem Vorläufer des DFB-Pokals, vordrang.
In der Nachkriegszeit spielte der VfB Mühlburg in der Oberliga Süd, der nach Kriegsende bis zur Einführung der Bundesliga 1963 höchsten deutschen Spielklasse in Deutschland. 1947 stiegen Phönix Karlsruhe und der Karlsruher FV aus der Oberliga ab, der VfB Mühlburg stieg gleichzeitig auf und etablierte sich bis zur Fusion 1952 in dieser Spielklasse; als bestes Ergebnis erreichte man 1950/51 hinter dem 1. FC Nürnberg und der SpVgg Fürth den dritten Platz.
Bekannte Spieler des VfB Mühlburg waren in den 1930er Jahren Franz Dienert und Anfang der 1950er Jahre „Ossi“ Traub und Horst Buhtz.
Sportliche Entwicklung seit 1952
Die Fusion und erste Erfolge des Karlsruher SC (1952–1963)
Am 16. Oktober 1952 schlossen sich Phönix Karlsruhe und der VfB Mühlburg zusammen und der Verein erhielt seinen heutigen Namen Karlsruher SC von 1894 Mühlburg-Phönix e.V. Kurz nach der Fusion war der Karlsruher SC der größte deutsche Sportverein, was nicht zuletzt daran lag, dass allen Mitgliedern zunächst freier Eintritt gewährt wurde. Nach der Gründung des neuen Vereins wurde im Wildpark mit dem Neubau eines modernen Stadions begonnen, so dass der KSC seine Heimspiele in den ersten drei Jahren in der Honsellstraße austrug.
In der Folgezeit avancierte der Karlsruher SC zu einem der stärksten Vereine der Oberliga Süd, bereits die erste Saison schloss der neue Verein, noch unter dem Namen „KSC Mühlburg-Phönix“, mit dem vierten Platz ab. Mit Adolf Patek konnte zur Spielzeit 1953/54 ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der die Mannschaft 1955 bis ins Finale des DFB-Pokals führte, das die Karlsruher gegen den FC Schalke 04 mit 3:2 gewannen und sich damit den Pokal sicherten. In der darauf folgenden Saison 1955/56 wurde der KSC erstmals Meister der Oberliga Süd und qualifizierte sich damit für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Nach dem Gruppensieg in der Endrundengruppe mit dem FC Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 standen die Karlsruher zum zweiten Mal nach 1909 im Finale. Dieses verloren sie jedoch im Berliner Olympiastadion gegen Borussia Dortmund mit 2:4. Im selben Jahr verteidigten die Badener den DFB-Pokal nach einem 3:1 im Endspiel gegen den Hamburger SV, das im heimischen, gerade ein Jahr zuvor fertiggestellten Wildparkstadion ausgetragen wurde. Nach dem knapp verpassten „Double“ verließ Patek im Sommer 1956 den KSC.
Unter Ludwig Janda (1956-59) und Eduard Frühwirth (1959-62) wurde der KSC 1958 und 1960 noch zweimal Südmeister und verpasste das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft als Gruppenzweiter beide Male nur knapp. 1960 stand man zudem erneut im Pokalfinale, unterlag aber in Düsseldorf überraschend gegen den Außenseiter Borussia Mönchengladbach mit 2:3.
Mit Gerhard Siedl, Horst Szymaniak und Günther Herrmann stellte der Karlsruher SC Ende der 1950er bzw. Anfang der 1960er Jahre erstmals Spieler für die Nationalmannschaft ab.
Die ersten Jahre in der Fußball-Bundesliga (1963–1968)
1963 war der Karlsruher SC eines der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga, für die man sich mit den Plätzen drei (1960/61) und fünf (1962/63) der Oberliga Süd qualifizierte. Obwohl Trainer Kurt Sommerlatt mit Otto Geisert einen erfolgreichen Torjäger und mit den Jugendnationalspielern Rolf Kahn und Horst Wild zwei vielversprechende Talente zur Verfügung hatte, spielte der KSC bereits in der ersten Bundesligasaison gegen den Abstieg, dem man nur haarscharf mit einem Punkt Vorsprung entging. Im Januar 1965, als der KSC auf einem Abstiegsplatz stand, wurde Sommerlatt entlassen, dennoch belegte der Club am Saisonende den vorletzten Platz; absteigen musste man nur deshalb nicht, weil es aufgrund der Aufstockung der Bundesliga auf 18 Vereine keine Absteiger gab. Die Saison 1964/65 bescherte dem KSC zudem zwei Rekordergebnisse, die bis heute Bestand haben: Dem mit 7:0 höchsten Sieg bei Eintracht Frankfurt im September 1964 folgte fünf Monate später mit dem 0:9 bei 1860 München die bis heute höchste Niederlage der Karlsruher in der Bundesliga.
Nachdem man dem Abstieg 1965/66 mit Platz 16 erneut nur knapp entgangen war, konnte der KSC unter Trainer Paul Frantz dank einer furiosen Rückrunde 1966/67 nicht nur den Klassenerhalt sichern, sondern erreichte mit Platz 13 das bisher beste Ergebnis in der Bundesliga. Die zwischenzeitliche Euphorie verflog jedoch wieder, als man in der darauffolgenden fünften Bundesligasaison 1967/68 mit 6:14 Punkten aus den ersten zehn Spielen einen klassischen Fehlstart hinlegte und sich auf dem 17. Tabellenplatz wiederfand. Frantz wurde im Oktober 1967 entlassen, doch auch drei Nachfolger in dieser Saison konnten den Abstieg nicht mehr verhindern, der Karlsruher SC spielte ab 1968 erstmals seit der Fusion 1952 zweitklassig.
„Fahrstuhlmannschaft“ der 1. und 2. Bundesliga (1968–1986)
Mit Kurt Baluses wurde ein erfahrener Trainer für den „Neubeginn“ des Karlsruher SC in der Regionalliga verpflichtet. Zahlreiche Leistungsträger, darunter Klaus Zaczyk, Günther Herrmann und Jürgen Rynio hatten den Verein verlassen. Dennoch gelang es Baluses mit einer neu formierten Elf um „Rückkehrer“ Horst Wild gleich in der ersten Saison die Meisterschaft der Regionalliga Süd und damit die Aufstiegsrunde zur Bundesliga zu erreichen. Dort scheiterte man jedoch ebenso wie nach den darauffolgenden zwei Spielzeiten, in denen man jeweils den 2. Platz in der Regionalliga belegt hatte. Bereits am 21. Mai 1971, kurz vor der dritten Aufstiegsrunde in Folge, entließ das Präsidium des KSC völlig überraschend den Trainer. Sein Nachfolger Heinz Baas konnte der Mannschaft in diesem Jahr allerdings ebensowenig zum Aufstieg verhelfen wie in den beiden darauffolgenden Spielzeiten, 1972/73 scheiterte man zum vierten Mal in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga.
Im Februar 1974 begann mit der Wahl von Roland Schmider zum neuen Präsidenten eine neue Ära des Vereins, er führte den Verein 26 Jahre lang an. Unter Trainer Carl-Heinz Rühl gelang der Elf um Rudi Wimmer, Rainer Ulrich und Wilfried Trenkel 1975 der direkte Aufstieg als Meister der neu gegründeten 2. Bundesliga Süd. Nach siebenjähriger Abstinenz gehörte der Karlsruher SC wieder dem Fußball-Oberhaus an.
Bis Mitte der 1980er Jahre war der KSC eine „Fahrstuhlmannschaft“ und spielte zwischen 1975 und 1986 jeweils sechs Jahre in der ersten und zweiten Bundesliga. Der Verein „verschliss“ in dieser Zeit nicht weniger als neun Trainer, allein in der Saison 1977/78 wurden drei Trainer entlassen. In den Bundesligaspielzeiten belegte der KSC stets Plätze in der unteren Tabellenhälfte, als beste Platzierung erreichte man unter Manfred Krafft 1980/81 einen zehnten Platz.
Die Ära Winfried Schäfer (1986–1998)
Mit der Verpflichtung von Winfried Schäfer als neuem Trainer und Carl-Heinz Rühl als Manager im Jahr 1986 begannen die erfolgreichsten zehn Jahre des Vereins in der jüngeren Geschichte. Schäfer, der bereits als Spieler (1975-77) zwei Spielzeiten für den KSC aktiv gewesen war, war nach Beendigung seiner aktiven Karriere 1985 ein Jahr lang Talentsucher für Mönchengladbach gewesen, bevor er in Karlsruhe seine erste Trainerstelle antrat. In dem durch das Auf und Ab der vergangenen Spielzeiten sportlich und vor allem auch finanziell gebeutelten Verein galt es, aus der Not eine Tugend zu machen und das Gerüst erfahrener Spieler wie Srećko Bogdan, Michael Harforth und Emanuel Günther durch junge, hungrige Kräfte zu ergänzen. Der Saisonstart verlief alles andere als optimal und nach einer deftigen 0:8-Schlappe in Hannover hatten viele die Saison bereits abgehakt, doch dank einer Serie, die mit einem 6:0-Erfolg gegen Saarbrücken am letzten Vorrundenspieltag begann und zehn Siege hintereinander einbrachte, stand der Aufstieg in die Bundesliga bereits am vorletzten Spieltag fest. Mit Torhüter Alexander Famulla, Oliver Kreuzer in der Abwehr und Arno Glesius als treffsicheren Torjäger (14 Saisontore) hatten sich in der Aufstiegssaison gleich drei Nachwuchsspieler in die Stammformation gespielt.
Nach einer durchwachsenen ersten Bundesliga-Saison 1987/88, in der man dem sofortigen Abstieg nur knapp entging, wurde die als „Elf der Namenlosen“ titulierte Mannschaft auch in der zweiten Spielzeit als Abstiegskandidat gehandelt. Winfried Schäfer gelang es jedoch im Gegensatz zu seinen Vorgängern, den Karlsruher SC in der Eliteklasse zu etablieren. Da die Mittel für prominente Verstärkungen nicht vorhanden waren, setzte Schäfer weiterhin vorwiegend auf Talente aus den eigenen Reihen und der Region, darunter Oliver Kahn (1987), Michael Sternkopf (1988), Mehmet Scholl (1989) und Jens Nowotny (1991) – mit zunehmenden Erfolg: In den nächsten Spielzeiten setzte man sich im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga fest und schloss die Saison 1991/92 mit Rang acht und damit erstmals auf einem einstelligen Tabellenplatz ab.
Mit dem sechsten Rang 1992/93 qualifizierte sich der Verein erstmals für den UEFA-Pokal und spielte dort eine herausragende Runde. In der zweiten Runde besiegten die Karlsruher nach einem 1:3 im Hinspiel den FC Valencia mit 7:0. Dieses Spiel gilt bis heute als Höhepunkt der neueren Vereinsgeschichte. Außerdem warf der KSC die renommierten Clubs PSV Eindhoven, Boavista Porto und Girondins Bordeaux aus dem Wettbewerb und zog somit ins Halbfinale ein. Dort schieden die Karlsruher denkbar unglücklich gegen Austria Salzburg nach zwei Unentschieden (0:0 und 1:1) aufgrund der Auswärtstorregel aus. In den Folgejahren nahm der KSC noch zweimal (1996/97 und 1997/98) am UEFA-Pokal teil und erreichte das Finale im DFB-Pokal 1996, das mit 0:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern verloren ging. Im selben Jahr gewann der Verein allerdings das Finale um den UEFA Intertoto Cup gegen Standard Lüttich (3:1 nach 0:1 im Hinspiel) und sicherte sich somit nochmals die Teilnahme am UEFA-Pokal.
Mit der Saison 1997/98 begann die plötzliche sportliche Talfahrt des Karlsruher SC. Der Verein hatte sich als Tabellen-Sechster der Vorsaison zwar noch einmal für den UEFA-Cup qualifiziert (wo man im Achtelfinale gegen Spartak Moskau ausschied), im Verlauf der Runde zeigte sich jedoch, dass man die Abgänge von Leistungsträgern der Vorjahre wie Jens Nowotny (1996 zu Bayer Leverkusen), Thorsten Fink und Michael Tarnat (beide 1997 zu Bayern München) mannschaftlich nicht kompensiert hatte, so dass sich der KSC in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga wiederfand. Aufgrund des enttäuschenden Saisonverlaufs wurde Winfried Schäfer im März 1998 nach zwölf Jahren im Amt entlassen, die Karlsruher stiegen am Ende der Saison – nach elf Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit – aus der Bundesliga ab.
Absturz in die Regionalliga und Wiederaufstieg (seit 1998)
Nachdem der Wiederaufstieg in der ersten Spielzeit unter Trainer Rainer Ulrich nur knapp verpasst wurde, stieg der KSC nach einer desaströsen Saison 1999/2000 in die Regionalliga ab und spielte somit erstmals in seiner Geschichte drittklassig. Nach einem kompletten Neuaufbau der Mannschaft gelang unter Trainer Stefan Kuntz die sofortige Rückkehr in die Zweite Bundesliga, wo der Karlsruher SC seither spielt.
Obwohl der Verein in den neunziger Jahren Millionen durch die Transfers von Topstars wie Mehmet Scholl (ca. 6,5 Millionen DM) und Oliver Kahn (der damals mit 5 Millionen DM teuerste Keeper der Bundesliga-Geschichte) einnahm, stand durch Missmanagement der finanzielle Kollaps kurz bevor. Dies bedeutete im Mai 2000 auch das Ende der Ära Roland Schmider, der den KSC seit 1974 geführt hatte. Die glücklose Präsidentschaft von Detlef Dietrich (2000–2002) brachte den Club nicht voran. Die drohende Insolvenz des Vereins konnte erst durch den Übergangspräsidenten und ehemaligen Oberbürgermeister von Karlsruhe, Gerhard Seiler, verhindert werden, der den Club in seiner nur neunmonatigen Amtszeit durch seine guten Verbindungen zur regionalen Politik und Wirtschaft vor dem Aus rettete. Nachfolger von Seiler wurde der bis heute amtierende Präsident Hubert H. Raase, der mit den Vize-Präsidenten Rainer Schütterle und Michael Steidl, sowie Manager Rolf Dohmen den Club weiter saniert.
Auch sportlich gesehen hatte der Verein nach der Rückkehr in die zweite Liga immer wieder zu kämpfen. In der Saison 2003/04 drohte dem Karlsruher SC lange Zeit der erneute Abstieg in die Regionalliga – er wurde erst durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen den Aufstiegsfavoriten Alemannia Aachen verhindert. In der darauf folgenden Spielrunde sicherte sich der KSC durch einen furiosen Schlussspurt (die letzten vier Saisonspiele wurden gewonnen) erstmals seit dem Wiederaufstieg den Klassenerhalt bereits vor dem letzten Spieltag. Unter Trainer Edmund Becker setzte sich die positive sportliche Entwicklung der Mannschaft auch weiterhin fort, und so spielte der Club in der Saison 2005/06 erstmals seit Jahren wieder um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Der KSC hatte bis zum letzten Spieltag eine Chance auf einen Aufstiegsplatz, schloss die Saison dann aber mit dem 6. Platz ab.
In der laufenden Saison 2006/07 sicherte sich der Verein mit 38 Punkten die Herbstmeisterschaft vor Hansa Rostock und führt die Tabelle vier Spieltage vor Saisonende souverän an. Mit zwölf Punkten Vorsprung auf die beiden Viertplatzierten hat der KSC beste Aussichten aufzusteigen, und nach neun Jahren wieder in die Fußball-Bundesliga zurückzukehren.
Bilanz der Fußballmannschaft
Als größten Erfolg kann der Karlsruher SC auf zwei Pokalsiege (1955 und 1956) zurückblicken; der Vorgängerverein KFC Phönix gewann 1909 den deutschen Meistertitel.
Meisterschaften
- Deutscher Meister 1909 (als Karlsruher FC Phönix)
- Deutscher Vize-Meister 1956
- Süddeutscher Meister 1909, 1958, 1960 und 1975
Pokalwettbewerbe
- UEFA-Pokal-Teilnahme 1993/94 (Halbfinale), 1996/97 und 1997/98 (jeweils Achtelfinale)
- UI-Cup-Gewinner 1996
- DFB-Pokal-Sieger 1955 und 1956
- DFB-Pokal-Finalist 1960 und 1996
- DFB-Hallen-Pokal-Sieger 1995
Bundesligabilanz
Der Karlsruher SC war 1963 Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga, nahm bisher (Stand 2006) an 22 Spielzeiten teil und belegt in der „Ewigen Tabelle“ der Bundesliga Rang 18. Als bestes Ergebnis erreichte der KSC Platz 6 (1993, 1994 und 1997), fünf Mal (1968, 1977, 1983, 1985 und 1998) stieg der Verein aus der Bundesliga ab, vier Mal (1975, 1980, 1984 und 1987) gelang die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus.
<timeline>
ImageSize = width:820 height:165 PlotArea = width:700 height:62 left:100 bottom:55 AlignBars = justify
Period = from:1963 till:2007 TimeAxis = orientation:horizontal ScaleMajor = unit:year increment:4 start:1963 ScaleMinor = unit:year increment:1 start:1963
Colors =
id:gruen value:rgb(0.7,1,0.7) id:blau value:rgb(0.7,0.7,1) id:rot value:rgb(1,0.7,0.7) id:gelb value:rgb(1,1,0.7) id:grau value:gray(0.8)
BarData =
bar:eins text:"Bundesliga" link:Fußball-Bundesliga bar:zwei text:"2. Bundesliga*" link:2._Fußball-Bundesliga bar:drei text:"Regionalliga Süd" link:Fußball-Regionalliga
PlotData=
align:center textcolor:black fontsize:8 mark:(line,grau) width:20 shift:(1,-5)
bar:eins color:gruen from:1963 till:1964 text:13 from:1964 till:1965 text:15 from:1965 till:1966 text:16 from:1966 till:1967 text:13 from:1967 till:1968 text:18 from:1975 till:1976 text:15 from:1976 till:1977 text:16 from:1980 till:1981 text:10 from:1981 till:1982 text:14 from:1982 till:1983 text:17 from:1984 till:1985 text:17 from:1987 till:1988 text:15 from:1988 till:1989 text:11 from:1989 till:1990 text:10 from:1990 till:1991 text:13 from:1991 till:1992 text:8 from:1992 till:1993 text:6 from:1993 till:1994 text:6 from:1994 till:1995 text:8 from:1995 till:1996 text:7 from:1996 till:1997 text:6 from:1997 till:1998 text:16
bar:zwei color:gelb from:1968 till:1969 text:1 from:1969 till:1970 text:2 from:1970 till:1971 text:2 from:1971 till:1972 text:5 from:1972 till:1973 text:2 from:1973 till:1974 text:8 from:1974 till:1975 text:1 from:1977 till:1978 text:7 from:1978 till:1979 text:5 from:1979 till:1980 text:2 from:1983 till:1984 text:1 from:1985 till:1986 text:7 from:1986 till:1987 text:2 from:1998 till:1999 text:5 from:1999 till:2000 text:17 from:2001 till:2002 text:13 from:2002 till:2003 text:13 from:2003 till:2004 text:14 from:2004 till:2005 text:11 from:2005 till:2006 text:6
bar:drei color:rot from:2000 till:2001 text:1
TextData=
pos:(15,10) fontsize:8 text:* vor 1974 war die zweithöchste Spielklasse im deutschen Fußball die Regionalliga Nord/Süd. pos:(181,140) fontsize:12 text:Ligazugehörigkeit und Platzierungen des Karlsruher SC seit 1963
</timeline>
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Personen der Vereinsgeschichte
Bekannte ehemalige Spieler
Insgesamt zwölf Spieler trugen bis heute während ihrer Zeit beim Karlsruher SC bzw. bei Phönix Karlsruhe das Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Zudem spielte der Karlsruher Kurt Sommerlatt beim Olympischen Fußballturnier 1952 für Deutschland; für diese Spiele wurde aber nur eine Amateurnationalmannschaft gestellt.
In den Reihen des Karlsruher SC standen außerdem zahlreiche Spieler, die ihre Länderspiele entweder vor ihrer Zeit beim KSC absolvierten (u. a. Cieslarczyk, Kargus, Buchwald) oder erst danach in die Nationalelf berufen wurden (Kahn, Scholl, Nowotny, Engelhardt und zuletzt Fritz).
class="hintergrundfarbe6"
| 1909 bis 1914 (Phönix Karlsruhe) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Nationalspieler
| |||||
class="hintergrundfarbe6"
| 1950er und 1960er Jahre | ||||
| Nationalspieler
| |||||
| Weitere bekannte Spieler dieser Ära
| |||||
class="hintergrundfarbe6"
| 1970er und frühe 1980er Jahre | ||||
| Bekannte Spieler dieser Ära *
| |||||
class="hintergrundfarbe6"
| 1986 bis 1998 ("Schäfer-Ära") | ||||
| Nationalspieler
| |||||
| Weitere bekannte Spieler dieser Ära *
| |||||
class="hintergrundfarbe6"
| seit 1998 | ||||
| Bekannte ehemalige Spieler aus dieser Zeit *
|
* Genannte Spieler haben während ihrer Karriere mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:
- - deutscher Nationalspieler oder mindestens 15 Länderspieleinsätze für eine andere Nationalmannschaft
- - mindestens 150 Einsätze in Pflichtspielen für den KSC
- - mindestens 250 Einsätze in Pflichtspielen der beiden höchsten deutschen Spielklassen oder der wichtigsten europäischen Ligen, davon mindestens 25 für den KSC
- - mindestens 25 Tore in Pflichtspielen für den KSC
- - mindestens 50 Tore in Pflichtspielen der beiden höchsten deutschen Spielklassen oder der wichtigsten europäischen Ligen, davon mindestens 5 für den KSC
Trainer seit 1952
Bevor Winfried Schäfer im Sommer 1986 das Traineramt beim Karlsruher SC übernahm, hatte der Verein in den 34 Jahren seit der Fusion schon 24 Vorgänger auf diesem Posten erlebt. Die rund 17 Monate, die ein Trainer bis dato durchschnittlich für den Verein tätig war, sollte Schäfer um ein Vielfaches übertreffen. Seine fast 12 Jahre währende Amtszeit ist eine der längsten, die es bisher im deutschen Profifußball gab, und war für den KSC die prägendste und erfolgreichste Zeit der jüngeren Vereinsgeschichte.
|
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
* Trainer, die länger als zwei Jahre im Amt waren, sind fett hervorgehoben.
Aktuelle Vereinsstruktur
Präsidium und Geschäftsführung
Präsident des Vereins ist der Unternehmer Hubert H. Raase, der auf einer Mitgliederversammlung am 27. November 2002 mit 293 zu 25 Stimmen gewählt wurde. Vizepräsidenten sind Michael Steidl (seit 4. Juni 2001) und Rainer Schütterle (seit 30. September 2003). Manager des KSC ist Rolf Dohmen, der wie Schütterle bereits in früheren Jahren als Spieler für den KSC aktiv war.
Aktueller Lizenzspielerkader
Trainer Edmund Becker und Co-Trainer Peter Gadinger, die beide Anfang der 1980er Jahre selbst als Spieler beim KSC aktiv waren, sowie Co-Trainer Ralf Becker können in der Saison 2006/07 auf folgende Spieler zurückgreifen:
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
width=100% |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
width=100% |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
width=100% |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Karlsruher_SC, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der W |