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Karl von Vierordt
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Karl von Vierordt (* 1. Juli 1818 in Lahr, Baden; † 22. November 1884 in Tübingen) war ein deutscher Physiologe.
Er studierte Medizin in Berlin, Göttingen, Wien und Heidelberg und begann 1842 in Karlsruhe zu praktizieren. 1849 wurde er außerordentlicher Professor für theoretische Medizin in Tübingen und 1853 ordentlicher Professor für Physiologie dort.
Vierordt entwickelte Verfahren und Geräte zur Überwachung der Blutzirkulation. So erfand er 1854 einen Sphygmographen.
Weitere Arbeiten befassten sich mt der Atmung, der Zählung der roten Blutkörperchen, der graphischen Darstellug des Pulses, Spektralanalyse und der Schallleitung im Körper durch.
Nach Stefan Klein (Die Zeit, Frankfurt a.M. 2006, S. 102) soll Vierordt in Versuchen 1868 schon das „3-Sekunden-Wahrnehmungsfenster“ entdeckt haben. Dieses „3-Sekunden-Fenster“ ist vor allem durch Ernst Pöppel bekannt geworden (siehe auch Zeitwahrnehmung).
Werke
- Der Zeitsinn : nach Versuchen. Tübingen: H. Laupp'sche Buchhandlung, 1868
- Grundriss der Physiologie des Menschen. Menschen. Tübingen: Laupp, 1861 (2. Aufl. 1862, 3. Aufl. 1864, 4. Aufl. 1871, 5. Aufl. 1877)
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vierordt, Karl von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiologe |
| GEBURTSDATUM | 1. Juli 1818 |
| GEBURTSORT | Lahr, Baden |
| STERBEDATUM | 22. November 1884 |
| STERBEORT | Tübingen |
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